Vorstellung: Der Adressbuch-Verlag Beleke hat ein neues „Gewusst wo“ herausgegeben.

wza_1500x825_427619.jpeg
Meister Ponzelar gehört zur Stadt Krefeld wie die Dionysiuskirche, die Burg Linn oder die Rheinbrücke. Im neuen Branchen-Informationsbuch „Gewusst wo“ gibt es auch ein farbig bebildertes Stadtporträt. (Archiv

Meister Ponzelar gehört zur Stadt Krefeld wie die Dionysiuskirche, die Burg Linn oder die Rheinbrücke. Im neuen Branchen-Informationsbuch „Gewusst wo“ gibt es auch ein farbig bebildertes Stadtporträt. (Archiv

Martin Wagner

Meister Ponzelar gehört zur Stadt Krefeld wie die Dionysiuskirche, die Burg Linn oder die Rheinbrücke. Im neuen Branchen-Informationsbuch „Gewusst wo“ gibt es auch ein farbig bebildertes Stadtporträt. (Archiv

Krefeld. Die Binsenweisheit ist nicht neu: Nicht Wissen ist entscheidend, sondern "Gewusst wo". Wo wer was für wen im Krefelder Alltag parat hat, lässt der Essener Adressbuchverlag Beleke in diesen Tagen 116000 Krefelder Haushalten in die Briefkasten stecken. Außerdem erhalten Unternehmen und Behörden das 336 Seiten starker schlaue Stadt- und Branchen-Buch mit dem viel versprechenden Titel, so dass die Gesamtauflage bei 138000 Exemplaren liegt. Michael Platzköster vom Verlag: "Das Buch ist ein komplettes Spiegelbild der Wirtschaft in Krefeld als auch Einkaufs-, Gastronomie- und Freizeitführer."

Bis zum Jahr 2000 hat der Verlag jährlich ein umfangreiches Adressbuch von Krefeld vorgelegt. Seit der Düsseldorfer Landtag im Jahr 1999 der Weitergebe privater Daten einen Riegel vorschob, lässt sich das traditionelle Adressbuch, das 1827 zum ersten Mal für Krefeld erschien, nicht mehr aktuell halten. Platzköster: "Für viele Städte wie Wiesbaden, Mainz oder Baden-Baden produzieren wir noch die große Ausgabe.

Wir werden oft auch für Krefeld danach gefragt und haben die Hoffnung, dass die Regelung wieder gelockert wird. Es ergibt sich wirklich die Frage nach dem schutzwürdigen Interesse. Schließlich wollen wir nicht mehr ins Adressbuch schreiben als auf dem Klingelschild steht."

So nennt der Verlag die Branchen-Information "Stadtadressbuch". Das Heft enthält Branchen-, Namens- und Straßenteile, einen mehrseitigen Stadtplan mit Straßenverzeichnis und Postleitzahlen, einen Gesundheitsspiegel, der als Sonderheft auch an alle Apotheken verteilt wird, sowie einen Teil über Behörden, Verbände, Innungen, Kirchen, Schulen, Vereine, Stiftungen oder auch Parteien.

Besondere Mühe hat sich die Redaktion mit Stichwortverzeichnissen gemacht, die ein schnelles Finden ermöglichen. Sieben Mitarbeiter des Verlags sind vier Monate durch Krefeld gegangen und haben Betriebe und Geschäfte mit Fragebögen aufgesucht. Die jetzt vorliegenden Informationen sind rund sechs Wochen frisch.

Das noch an das alte Adressbuch erinnernde Straßenverzeichnis bildet viele Straßen mit Nebenstraßen und der Lage der Hausnummern ab. Der Vorspann enthält auch ein schnell lesbares und farbig bebildertes Stadtporträt.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer