Vier Tiere sind zu teuer, sagt Direktor Wolfgang Dreßen. Ab Sommer wird die Anlage modernisiert.

Elefanten-Dame Yhetoo ist vor zwei Wochen nach Nordirland umgezogen.
Elefanten-Dame Yhetoo ist vor zwei Wochen nach Nordirland umgezogen.

Elefanten-Dame Yhetoo ist vor zwei Wochen nach Nordirland umgezogen.

Stadt Krefeld

Elefanten-Dame Yhetoo ist vor zwei Wochen nach Nordirland umgezogen.

Krefeld. Der Krefelder Zoo wird sich in Zukunft stark verändern. Direktor Wolfgang Dreßen hat der Westdeutschen Zeitung die Projekte für die nächsten Jahre vorgestellt.

So steht bereits jetzt fest, dass auf absehbare Zeit nur die Elefantendamen Rhena und Mumptas Mahal im Zoo wohnen werden. "Die große Lösung mit vier Elefanten können wir uns vorerst nicht leisten", sagt Dreßen. Dafür werden im Sommer 2009 die Haltungbedingungen verbessert: Die Elefanten werden von den Ketten befreit, um dann in Boxen gehalten zu werden.

Gleichzeitig wird die ganze Anlage modernisiert: Es werden neue Stahltüren für den Innenraum, neue Tore zur Außenanlage und Abtrenngatter installiert. Der Trockengraben fällt weg und wird durch Absperrungen ersetzt. Die Umbauarbeiten werden 80000 Euro kosten.

Die neu gestaltete Afrikasavanne soll die große Attraktion werden

Eine große Attraktion soll die neu gestaltete Afrikasavanne werden. "Sie kann gemeinsam mit den Menschenaffenanlagen zu einem Leuchtturmprojekt der Stadt Krefeld werden", sagt Dreßen. "Wir denken hier an eine neue Zusammensetzung der Arten, das wird noch eine spannende Entwicklung."

Bereits in diesem Jahr sollen die Pläne mit einem Architektenbüro entwickelt werden, um sich mit ihnen auf die Suche nach Sponsoren zu machen.

"Ich erwarte Mehreinnahmen aus dem neuen Zoo-Shop."

Wolfgang Dreßen, Zoo-Direktor

Bis spätestens 2010 wird es dann auch den lang ersehnten Zoo-Shop geben. Der zieht in das Häuschen an der Kasse. "Die Planungen für eine Vergrößerung laufen bereits", berichtet der Zoochef. "Ich erwarte deutliche Mehreinnahmen aus dem Zoo-Shop. Diese Quelle lag so lange brach - sie muss und wird sprudeln."

Wolfgang Dreßens Büro, das sich noch in dem Häuschen befindet, wird dann im Mai in das für 365000Euro fertig sanierte Bauernhaus ziehen. Auch der Rest der Verwaltung wird bis zur Fertigsstellung des Wirtschaftshofs hier ein neues Zuhause finden. "Dann ist die Verwaltung nicht mehr auf dem ganzen Gelände verstreut und kann besser und effizienter zusammenarbeiten", sagt Dreßen zuversichtlich.

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