Weil sich die Fahrerin nicht aus eigener Kraft aus ihrem Auto befreien konnte, zog sie der 64-Jährige vom Fahrersitz und brachte sie in Sicherheit.

Aus diesem Fahrzeug hat ein 63 Jahre alter Krefelder die Frau am Dienstag Mittag gerettet.
Aus diesem Fahrzeug hat ein 63 Jahre alter Krefelder die Frau am Dienstag Mittag gerettet.

Aus diesem Fahrzeug hat ein 63 Jahre alter Krefelder die Frau am Dienstag Mittag gerettet.

Dirk Jochmann

Aus diesem Fahrzeug hat ein 63 Jahre alter Krefelder die Frau am Dienstag Mittag gerettet.

Krefeld. Einem 64 Jahre alten Hülser verdankt die 30-jährige Autofahrerin ihr Leben, die am Dienstag auf dem Steeger Dyk gegen einen Baum prallte. Denn vor dem Eintreffen der Feuerwehr war es Lothar Amendt, der die schwer verletzte Frau aus dem brennenden Fahrzeug ins Freie zog.

Amendt, der auf dem Radweg neben dem Dyk spazieren ging, erlebte den folgenschweren Linksschlenker des Kleinwagens hautnah mit: "Zum Glück fuhr sie langsam, höchstens 50 Kilometer." Als der Wagen nach der Kollision sofort Feuer fing, bekam es Lothar Amendt schon mit der Angst zu tun.

"Ich habe erst später erfahren, dass Tank-Explosionen äußerst selten sind." Minutenlang musste er viel Kraft aufwenden, um die klemmende Fahrertür zu öffnen. "Und drinnen schrie die Frau um Hilfe". Aus den Augenwinkeln bekam er noch mit, wie eine Frau mit Kinderwagen schleunigst das Weite suchte, andere Autofahrer vor der Unfallstelle wendeten und ohne Hilfe zu leisten, davonfuhren.

"Auf meine Bitte, ’rufen Sie Polizei und Feuerwehr’, hat keiner reagiert. Deshalb konnte Amendt erst 15 Minuten nach dem Crash die Feuerwehr verständigen. Eine weitere Zeugin, Andrea B., bestätigte dies via E-Mail an die WZ: "Ich bitte Sie, ... dafür zu sorgen, dass Menschen anderen Menschen in solchen Situationen helfen und nicht einfach den Wagen drehen und wegfahren."

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