Krimi im Umweltzentrum ist ein Angebot für neunte und zehnte Schulklassen.

Bei dem Projekt „Mord im Krefelder Umweltzentrum“gehen die Schüler Tobias, Selina und Serkan (v.l.) mit den Mittel eines Kriminallabors auf die Spurensuche.
Bei dem Projekt „Mord im Krefelder Umweltzentrum“gehen die Schüler Tobias, Selina und Serkan (v.l.) mit den Mittel eines Kriminallabors auf die Spurensuche.

Bei dem Projekt „Mord im Krefelder Umweltzentrum“gehen die Schüler Tobias, Selina und Serkan (v.l.) mit den Mittel eines Kriminallabors auf die Spurensuche.

Dirk Jochmann

Bei dem Projekt „Mord im Krefelder Umweltzentrum“gehen die Schüler Tobias, Selina und Serkan (v.l.) mit den Mittel eines Kriminallabors auf die Spurensuche.

Krefeld. Kaum sind die 27 Jungen und Mädchen der Klasse 9c der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule an der Talschänke aus dem Bus gestiegen, da ernennt Jürgen Gisbertz sie zu Mitgliedern der Sonderkommission und sich selbst zum Kommissar und spricht sie mit "Kolleginnen und Kollegen" an.

Ein schwieriger Fall ist zu klären. In einer Werkstatt ist eine Leiche gefunden worden. Und gebrannt hat es auch noch. In sieben Gruppen gehen die Schüler akribisch allen Details nach. In der Schlussbesprechung, als alle Fakten zusammen getragen waren, sind die jungen Ermittler zu einem Ergebnis gekommen.

Das wurde aber vom Kommissar sofort unter "Geheim" eingeordnet. Schließlich sollen sich zukünftig auch noch weitere Schulklassen im Umweltzentrum am Fuß des Hülser Bergs mit dem mysteriösen Fall beschäftigen.

Die Leiche Karl-Heinz Kracher war ein windiger Autoschieber und -monteur, der schon einiges auf dem Kerbholz und ständig Streit mit seinem Nachbar hatte. Der hatte mehrfach das Umweltamt eingeschaltet, weil die Werkstatt Staub und Gestank verursachte und ständig gegen viele Vorschriften verstoßen wurde.

Katja Simon vom Umweltzentrum hat haargenau erklärt, was alles gegen Kracher vorliegt und die jungen Mitglieder der Sonderkommission zu Forschungen veranlasst: mit Mikroskop und Bunsenbrenner genaue Analysen der Werkstattreste zu untersuchen und schließlich das Geschehen zu rekonstruieren. Die Zeugenaussagen des Postboten stehen in merkwürdigem Kontrast zum Verdacht gegen den Nachbar, der allen Grund gehabt hätte, Karl-Heinz Kracher den Hals zu brechen. Aber wie gesagt, die Lösung des Falles bleibt geheim...

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