Ein Winter mit viel Dunkelheit, wenig Sonne und Sauerstoff fordert seinen Tribut. Die WZ zeigt, wie man jetzt durchstartet.

wza_340x500_650313.jpg
Joggen ist nur eine Möglichkeit, sich fit für den Frühling zu machen.

Joggen ist nur eine Möglichkeit, sich fit für den Frühling zu machen.

dpa

Joggen ist nur eine Möglichkeit, sich fit für den Frühling zu machen.

Krefeld. Der Frühling ist da, die Tage werden wieder länger und die Röcke kürzer. Triste Rollkragenpullover haben ausgedient und verschwinden in der hintersten Ecke des Kleiderschrankes. Der Ort, an den sich auch viele Frauen und Männer zu dieser Jahreszeit gerne verkriechen würden. Hauptsache weit weg von Traumfiguren. Ein langer Winter mit viel Dunkelheit, wenig Sonne und Sauerstoff, Mangel an Bewegung und einseitiger Ernährung fordert jetzt seinen Tribut.

Da wird einem wieder bewusst, dass die Plätzchendose an Weihnachten doch ein bisschen zu groß war. Um sich im Frühjahr auch ohne Rollkragenpullover auf die Straße zu trauen, geben die Krefelder Verbraucherzentrale und Fitnesstrainer vom "World of Sports" aus Krefeld Tipps zum gesunden Abspecken. Und die zeigen, dass man schlank und trotzdem satt in den Frühling starten kann.

Diäten: Erst abnehmen und dann kommt der Jo-Jo-Effekt

Von Diäten ist grundsätzlich abzuraten, da sie einen Jo-Jo-Effekt bewirken. Vielmehr sollte die Ernährung schrittweise und langfristig umgestellt werden. Hungern ist auf jeden Fall falsch! Kleine Mahlzeiten sollten über den Tag verteilt zu sich genommen werden.

Lebensmittel: Obst und Gemüse dürfen nicht fehlen

Ein kleiner Tipp ist, mit gut gefülltem Magen einzukaufen. So kann man Verlockungen im Süßwarenregal widerstehen. Um dauerhaft abzunehmen, sollten Obst und Gemüse im Haus Dauergäste sein. Äpfel, Möhren und Tomaten sind nicht nur nährstoffreich, sondern auch kalorienarm. Mit einem Pfund Gemüse und einem halben Pfund Obst ist der tägliche Bedarf gedeckt. Um das Hungergefühl zu stillen, raten Verbraucherexperten zu ballaststoffhaltigen Vollkornprodukten, Naturreis und Milchprodukten, die vitamin- und mineralstoffreich sind.

Getränke: Mindestens anderthalb Liter am Tag sollten es sein

Wer viel trinkt, hat weniger Hunger. Das Hauptgetränk sollte aber stilles Mineralwasser sein, denn vor allem warme Getränke führen zu einem stärkeren "Völlegefühl". Der tägliche Bedarf liegt bei mindestens anderthalb Liter. Trotzdem dürfen es auch mal "süße" Getränke sein, die dann aber auch als "Süßigkeit" verbucht werden sollten.

Bewegung: Zu Beginn den Puls nicht zu hoch treiben

Das Herz-Kreislauf-System der meisten Menschen ist noch müde und schlapp. Jeder zweite Deutsche leidet nach dem langen Winter unter Antriebslosigkeit und ist besonders gereizt. Aber auch andere Dinge wollen im Frühjahr angepackt werden. In einer Serie macht die WZ Sie fit für den Frühling.

Jede noch so ausgewogene Ernährung verliert ihre Wirkung, wenn die Bewegung fehlt. Ein ausgewogenes Ausdauertraining dreimal die Woche für rund eine halbe Stunde bringt den Kreislauf in Schwung und lässt Pfunde purzeln. Ob Walking, Schwimmen oder Joggen - gerade am Anfang sollte man den Puls nicht zu hoch treiben. Es gilt: moderat trainieren, nicht übertreiben. Fitnesstrainer raten, nicht vor, sondern erst nach dem Frühstück aktiv Sport zu treiben, da der Körper sonst noch nicht so belastbar und aufgewärmt ist.

Kleine Alltags-Tipps für Sportmuffel: Treppe laufen statt Aufzug fahren, Besorgungen zu Fuß oder mit dem Rad erledigen. Was jetzt noch fehlt, was man aber leider nicht im Supermarkt bekommt, ist die Motivation!

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer