Wer die Musik bestellt, bezahlt sie auch, heißt ein Sprichwort. Die geplanten 350 Zentren für Arbeit und Grundsicherung sollen im Jahr rund 45 Milliarden Euro Bundesmittel an fast sieben Millionen Menschen verteilen. Und der Bund wird damit auch entscheiden wollen, welche Musik gespielt wird.

Insofern sind die Bedenken der Krefelder Kommunalpolitiker durchaus berechtigt, dass der Einfluss der Kommunen eingeschränkt werden könnte. Umso wichtiger wäre es, dass die Lokalpolitiker ihr Wahlkampfgeplänkel zurückstellen, wenn sie beim Bund Gehör und Anerkennung für eine schnelle und starke kommunale Lösung finden wollen. Wer mit einer Stimme spricht, hat sicher die besseren Argumente.

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