Bundesverkehrsministerium sieht keine Chance für Tunnel.

Otto Fricke hat eine Anfrage zum Lärmschutz an der A 57gestellt.
Otto Fricke hat eine Anfrage zum Lärmschutz an der A 57gestellt.

Otto Fricke hat eine Anfrage zum Lärmschutz an der A 57gestellt.

Otto Fricke hat eine Anfrage zum Lärmschutz an der A 57gestellt.

Krefeld. Weder die Tunnel-Trog-Lösung, noch das Glasdach zum Lärmschutz an der A 57 finden beim Bundesverkehrsministerium Anklang. Das geht aus deren Antwort auf eine Anfrage des Krefelder Bundestagsabgeordneten Otto Fricke (FDP) hervor.

In Berlin geht man demnach davon aus, dass beidseitige Lärmschutzwände und offenporiger Asphalt als Lärmschutz "geeignet ist, alle gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen".

Auf die Frage nach einer Bewertung der Tunnel-Trog-Lösung hingegen lautet die Antwort: "Gemäß Bundeshaushaltsordnung ist die Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit der Maßnahme zu prüfen. Daher kann der Bund nur der wirtschaftlichsten Variante, die alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt, zustimmen."

Keine Chance sieht man im Bundes-Verkehrsministerium für das Glasdach nach dem niederländischen Vorbild. Eine genauere Prüfung habe ergeben, dass solche Konstruktionen nicht die hohen sicherheitstechnischen Anforderungen erfüllen, die seit 2004 europaweit verbindlich vorgegeben seien. Unter anderem gebe es Bedenken wegen des Brandschutzes .

Auf die Frage Frickes, welche Entscheidungen des Landes NRW zum Thema bisher vorlägen, antwortet das Bundesministerium, dass die Voruntersuchungen abgeschlossen sind, dass aber noch kein Votum des Landes zu einer "weiter zu verfolgenden Ausbau- und Lärmschutzvariante" des Ausbaus der A 57 in Höhe Krefeld vorliege.

Zum zeitlichen Rahmen heißt es in der Antwort auf Frickes Anfrage aus Berlin, dass Bund und Land sich zunächst über eine Ausbauvariante einigen müssten. Dann folgten Entwurfsplanungen und Planfeststellungsverfahren. Derzeit könne keine Prognose zur Umsetzung der Maßnahme getroffen werden. Red

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