Das Egelsberg-Projekt des Vereins Mies van der Rohe soll ab Februar realisiert werden.

Als Modell existiert das Golf-Clubhaus schon.
Als Modell existiert das Golf-Clubhaus schon.

Als Modell existiert das Golf-Clubhaus schon.

Thomas Szabo

Als Modell existiert das Golf-Clubhaus schon.

Krefeld. Ab Mitte Februar bis Ende April soll das geplante Projekt Golf-Clubhaus auf dem Egelsberg realisiert werden. Das geht aus einer öffentlichen Teilnahmeaufforderung (Ausschreibung) hervor, die am Wochenende veröffentlicht wurde. Voraussetzung sind Temperaturen, die das zulassen.

Der nie realisierte Entwurf des berühmten Architekten Ludwig Mies van der Rohes für ein Golfclubhaus soll dort als Modell aufgebaut werden – in Originalgröße und rund 100 Meter vom damals geplanten Standort entfernt.

Für Umsetzung und Programm stehen 850 000 Euro zur Verfügung

Initiatorin ist Christiane Lange, Vorsitzende des federführenden Vereins Mies van der Rohe in Krefeld (MIK). Die Kunsthistorikerin ist über ihre Familiengeschichte mit Mies van der Rohe verknüpft. Ihr Urgroßvater war der Bauherr von Haus Lange, das wie das neben liegende Haus Esters an der Wilhelmshofallee von Mies van der Rohe entworfen wurde.

Mit Begleitprogramm soll das Projekt 850 000 Euro kosten, weit mehr als die Hälfte stammt von privaten Spendern. Die Kulturstiftung der Sparkasse steuert 100 000 Euro bei, die Kulturstiftung des Bundes beteiligt sich mit 240 000 Euro. Im Oktober soll das Modell wieder abgebaut werden. Es gibt jedoch Überlegungen, Teile davon für architektonische Zwecke weiter zu verwenden.

Interessierte Bewerber erhalten einen Link, unter dem sie die Ausschreibungsunterlagen ab dem 7. Januar einsehen und herunterladen können.

Die Angebote sind bis spätestens bis zum 23. Januar 2013 einzureichen. Die Zuschlagsfrist läuft am 21. Februar 2013 ab. Die Federführung im Ausschreibungsverfahren haben die Krefelder DGM Architekten, Bismarckstrasse 89.

Der Umfang der Arbeiten umfasst Bauschnitt- und Konstruktionsvollholz für Dach- und Wandfläche in einer Größe von etwa 100 Kubikmetern, Wandkonstruktionen mit Multiplexplatten rund 1600 Quadratmeter, Holzverschalung der Boden-und Dachkonstruktion von 3100 Quadratmetern. Außerdem sollen rund 14 Tonnen Eisen- und Stahlteile verbaut werden.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer