24-jähriger Krefelder war in der Düsseldorfer Altstadt niedergestochen worden.

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Archiv_dpa

Der 24-jähriger Krefelder, der am 3. Dezember morgens in der Düsseldorfer Altstadt niedergestochen worden war, schwebt nicht mehr in Lebensgefahr. Dies teilte ein Sprecher der Düsseldorfer Polizei gestern auf Nachfrage mit. Nach WZ-Informationen konnte der Krefelder das Krankenhaus sogar schon wieder verlassen.

Der Mann war am frühen Morgen des 3. Dezember in eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen auf der videoüberwachten Bolkerstraße verwickelt, in deren Verlauf er schwere Schnittverletzungen erlitten hatte.

Der unbekannte Täter ist nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft damals in Richtung Grabbeplatz geflohen. Bis heute konnte der Täter, der sein Opfer mit einem Messer attackiert hatte, aber nicht ermittelt werden. „Das Videomaterial aus der Überwachungskamera an der Bolkerstraße ist qualitativ nicht gut genug, um Personen, die an der Auseinandersetzung beteiligt waren, zu identifizieren“, teilte eine Sprecherin der Düsseldorfer Polizei mit. Demnach sei der Vorfall an sich auf dem Video zwar zu erkennen, Detailaufnahmen seien aufgrund der Entfernung zwischen Tatort und Standort der Kamera nicht möglich.

Darum sei auch nicht öffentlich nach möglichen Tätern gefahndet worden, so die Sprecherin.

Tatverdächtiger wird von der Polizei wieder laufen gelassen

Die Polizei hatte bereits kurz nach der Tat einen 19-Jährigen festgenommen, der von einem Zeugen als Täter identifiziert worden war. Der Tatverdacht gegen ihn habe sich jedoch nicht erhärtet, hieß es von Seiten der Polizei bereits einen Tag nach der Messerattacke. Der Mann kam wieder auf freien Fuß. Die Beamten hätten zudem ein Messer gefunden, das als Tatwaffe infrage gekommen sei.

Die Auswertung der Spuren dauere an. Die Polizei ermittelt weiterhin nach dem Täter. hoss

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