5000 Besucher kamen an zwei Tagen in die Glockenspitzhalle.

Für eine straffe und glatte Haut: Kosmetikerin Szilvia Rak verpasst einer Messebesucherin eine pflegende Gesichtsbehandlung.
Für eine straffe und glatte Haut: Kosmetikerin Szilvia Rak verpasst einer Messebesucherin eine pflegende Gesichtsbehandlung.

Für eine straffe und glatte Haut: Kosmetikerin Szilvia Rak verpasst einer Messebesucherin eine pflegende Gesichtsbehandlung.

Dirk Jochmann

Für eine straffe und glatte Haut: Kosmetikerin Szilvia Rak verpasst einer Messebesucherin eine pflegende Gesichtsbehandlung.

Krefeld. Eine Blutprobe hat er schon gelassen, auch einen Gedächtnistest absolviert und so den kleinen Check am Stand des Krankenhauses Maria-Hilf bestanden: Werner Hellwig (75), notorischer Frühschwimmer, sucht auf der dritten Krefelder Gesundheitsmesse in der Glockenspitzhalle die allgemeinen medizinischen Informationen.

An rund hundert Ständen konnten die rund 5000 Besucher an zwei Tagen auch spezielle Fragen loswerden: Nach bestimmten Ernährungskonzepten, Perücken, Kosmetik, Hörgeräten, Fitnessübungen, Selbsthilfegruppen oder Altersheimen.

Mit dem Echo der Messe ist Veranstalterin Sigrid Nesterenko aus Hückelhoven "sehr zufrieden", sie bucht schon bald den Termin fürs nächste Jahr.

Natürlich, alternativ, analytisch, genetisch waren die häufigsten Vokabeln der breit gestreuten Angebote, die sich nicht nur an die Generation "Grau" richteten. Ein gutes Dutzend Aussteller mit naher Bühne konzentrierte sich auf die Klasse "55plus".

In einem gesonderten Raum wurden rund 40 Fachvorträge gehalten

Die meisten Anbieter kommen aus Krefeld und der Region. Eine weite Reise hat hingegen Annett Kramer hinter sich. Die Molekularbiologin aus Berlin baut ihre Ernährungs-Tipps auf Stoffwechsel-Analysen auf.

Sie gehört auch zum Referenten-Team der insgesamt 40 Vorträge, die in einem gesonderten Raum der Messe gehalten werden. Ob Burn-out-Syndrom, altersgerechte Wohnungsausstattung, Versicherungen oder die Wirkung von Trockenfrüchten - kaum ein Thema blieb ausgespart.

Ingrid Stieler (70) hat einen großen Beutel voller Prospekte mitgenommen: "Das kann ich jetzt einen ganzen Tag lang studieren." Da sie aus einem medizinischen Beruf kommt, kann sie die Offerten bewerten. "Die Besucher fragen ganz gezielt", stellt Andrea Asmus am Stand von "Natural Woman" fest.

Der Krefelder Zahnärztekreis verteilte knackige Äpfel und erklärte, wie das mit den Zahnimplantaten funktioniert. Einen auffallend großen Stand hat das Krefelder Unternehmen "Salvea", in dessen ehemaligen Kasernenräumen verschiedene Partner "Lust" anbieten: Von der Luft in der Salzgrotte bis hin zum Krafttraining.

Über Wassertemperaturen, Schwallwasser und Gymnastikkurse im Willicher Bad "Bütt" gibt Simone Küppers fleißig Auskunft. Das Krefelder Sportamt mit seinem breiten Kursangebot ist indes nirgends zu sehen.

Ein Krefelder Unternehmen bietet an, die Erinnerungen eines langen Lebens in Bild und Ton für die Nachwelt festzuhalten.

Noch weiter hinaus reicht das "Angebot" am Stand der hessischen "Friedwald"-GmbH: Sie informiert die Messebesucher über Bestattungen in 26 deutschen Forsten, wenn auch nicht am Niederrhein.

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