Wo gefeiert wird und der Alkohol in Strömen fließt, dort ist es meist laut und manchmal auch gefährlich - wie am Wochenende in der Krefelder City. Die Lösungs-Vorschläge der Politik überzeugen nicht: Die SPD möchte zwei Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes nachts auf Streife schicken. Die CDU schlägt vor, die Betreiber der Diskotheken für die Lärmbelästigung zur Verantwortung ziehen.

Präsenz zu zeigen, ist nicht verkehrt. Allerdings entfalten zwei Schwarze Sheriffs keine besonders abschreckende Wirkung. Besonders nicht, wenn sie einer Gruppe von aggressiven Angetrunkenen gegenüber stehen. Was den Lärm angeht: Am lautesten sind die Partygänger, wenn sie bereits längst aus dem Kontrollbereich der Diskotheken verschwunden sind - auf dem Weg nach Hause oder in den nächsten Club.

Es bleiben nur zwei Optionen: Entweder die Krefelder akzeptieren diese Schattenseite des Nachtlebens, oder es müssen noch mehr Polizeistreifen nachts in der Stadt unterwegs sein. Aber wer soll das bezahlen?

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