Dr. Martin Friedrich behandelt im Klinikum Prostata-Patienten.

Dr. Martin Friedrich hat eine besondere Sprechstunde eingeführt.
Dr. Martin Friedrich hat eine besondere Sprechstunde eingeführt.

Dr. Martin Friedrich hat eine besondere Sprechstunde eingeführt.

Dirk Jochmann

Dr. Martin Friedrich hat eine besondere Sprechstunde eingeführt.

Krefeld. Patienten der Klinik für Urologie am Helios-Klinikum Krefeld können jetzt ein neues Laserverfahren zur Behandlung einer vergrößerten Prostata nutzen. Im Gegensatz zu den bereits etablierten Systemen eignet sich der so genannte Holmium-Laser auch zur endoskopischen Entfernung einer Vorsteherdrüse mit einem Gewicht über 100 Gramm.

Anders als bei klassischen Laserverfahren schneidet ein Laserstrahl die vergrößerten Anteile der Prostata (Adenomanteil) komplett heraus. Die Verödung der Gefäße ermöglicht ein nahezu blutungsloses Operieren. "Da der Therapieerfolg nach der Operation schnell spürbar ist, empfinden Betroffene die Belastung als gering", sagt Privatdozent Dr. Martin Friedrich, Direktor der Klinik für Urologie.

Der Eingriff erfolgt stationär, die Kosten übernimmt die Krankenkasse. Die gutartige Vergrößerung der Prostata ist eine typische Männererkrankung. Mehr als 30 Prozent der über 50-Jährigen leiden darunter.

Seit Einführung des neuen Gerätes haben Dr. Friedrich und sein Team mehr als 30 Patienten vom Prostataleiden befreit. "Der Eingriff ist schonend und mit einer kürzeren Katheterliegezeit und Krankenhausverweildauer verbunden", erläutert Friedrich.

Am Klinikum gibt es eine endo-urologische Sprechstunde, mit Zeit für Aufklärungs- und Beratungsgespräche: dienstags und donnerstags, 15 bis 17 Uhr. Informationen und Anmeldung unter Telefonnummer 02151/322271.

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