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Für Oberbürgermeister Gregor Kathstede hagelt es Kritik aus der SPD.

Für Oberbürgermeister Gregor Kathstede hagelt es Kritik aus der SPD.

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Für Oberbürgermeister Gregor Kathstede hagelt es Kritik aus der SPD.

Krefeld. Vehement hat Oberbürgermeister Gregor Kathstede am Donnerstag die Teilnahme an einem Besuch des Folkwangmuseums mit anschließendem Bankett im Essener Sheraton am 2. Dezember 2004 auf Kosten der Ruhrgas AG dementiert.

"Ich habe an dieser Veranstaltung nicht teilgenommen, ich weiß nicht mehr, ob ich überhaupt eine Einladung bekommen habe." Keine Erklärung hat er dafür, wie er auf die Teilnehmerliste geraten ist, die der Amtsrichter in der Verhandlung um Vorteilsannahme und Untreue von SWK-Aufsichtsräten am Mittwoch verlesen hatte.

Gregor Kathstede wurde in einem Atemzug mit Winfried Schittges (CDU), Ulrich Hahnen (SPD), Rolf Rundmund (Grüne) und weiteren Amtsträgern genannt. Auch an der SWK-Weihnachtsfeier im Jahr 2005 in der Zeche Zollverein nahm Kathstede nicht teil.

Oberbürgermeister werden durch den Stadtrat in den Aufsichtsrat entsendet, nicht wie andere Kommunalpolitiker in dieses Gremium gewählt. Kathstede hatte am 15. November 2004 zum ersten Mal an einer Sitzung des SWK-Aufsichtsrates teilgenommen. Sein Vorgänger Dieter Pützhofen war Mitte Oktober 2004 ausgeschieden.

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