Einen sechsstelligen Betrag soll der Krefelder Anwalt veruntreut haben. Ist auch Geld an die SPD geflossen? Die Partei streitet das ab.

Mit seiner Presserklärung sorgte der Anwalt von Lothar Vauth (Archivfoto) für Verwirrung.
Mit seiner Presserklärung sorgte der Anwalt von Lothar Vauth (Archivfoto) für Verwirrung.

Mit seiner Presserklärung sorgte der Anwalt von Lothar Vauth (Archivfoto) für Verwirrung.

Mit seiner Presserklärung sorgte der Anwalt von Lothar Vauth (Archivfoto) für Verwirrung.

Krefeld/Tönisvorst. Im Fall Vauth ging alles ruckzuck: Anzeige, Hausdurchsuchung, Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft, Rücktritt. Zu diesem Tempo hat sicher beigetragen, wie schnell sich die Kollegen der großen Krefelder Anwaltskanzlei von Lothar Vauth getrennt haben. Jetzt weiß man auch, warum: Die Anzeige gegen Vauth kam aus der Krefelder Kanzlei selbst.

Rechtsanwalt Jürgen Oehring erklärte der WZ, dass man auf Unregelmäßigkeiten gestoßen sei und deshalb die Staatsanwaltschaft habe einschalten müssen. Dabei soll es sich um einen Gesamtbetrag in sechsstelliger Höhe handeln. Genaueres werde die Staatsanwaltschaft ermitteln müssen.

Unklar ist, ob der Fall nicht doch eine politische Dimension habe. Das hatte Staatsanwalt Hans Dieter Menden gegenüber der WZ zunächst bestritten; es gehe nur um Geld. Doch es sollen Gelder an die SPD geflossen sein. Dafür sind entsprechende Spendenbescheinigungen der SPD aufgetaucht. Sowohl Ortsverband Tönisvorst als auch die Kreis-SPD wiesen das für ihren Geschäftsbereich zurück.

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