In der Kraftwerksfrage entscheidet die Mehrheit – inklusive CDU – im Sinne von Bayer.

Bei der Kundgebung „Pro Theater“ am Donnerstagabend vor der Ratssitzung im Seidenweberhaus demonstrierten Krefelder Bürger, Freunde des Theaters und Theatermitarbeiter für den Erhalt des Dreisparten-Hauses. Heinrich Rungelrath, der die Veranstaltung organisiert hatte, Schauspieler Matthias Oelrich, Ensemblemitglieder der Pappköpp und Kabarettist Jochen Butz riefen zur Solidarität mit dem Theater auf. Sie betonten den Stellenwert, den das Haus für die Stadt habe.
Bei der Kundgebung „Pro Theater“ am Donnerstagabend vor der Ratssitzung im Seidenweberhaus demonstrierten Krefelder Bürger, Freunde des Theaters und Theatermitarbeiter für den Erhalt des Dreisparten-Hauses. Heinrich Rungelrath, der die Veranstaltung organisiert hatte, Schauspieler Matthias Oelrich, Ensemblemitglieder der Pappköpp und Kabarettist Jochen Butz riefen zur Solidarität mit dem Theater auf. Sie betonten den Stellenwert, den das Haus für die Stadt habe.

Bei der Kundgebung „Pro Theater“ am Donnerstagabend vor der Ratssitzung im Seidenweberhaus demonstrierten Krefelder Bürger, Freunde des Theaters und Theatermitarbeiter für den Erhalt des Dreisparten-Hauses. Heinrich Rungelrath, der die Veranstaltung organisiert hatte, Schauspieler Matthias Oelrich, Ensemblemitglieder der Pappköpp und Kabarettist Jochen Butz riefen zur Solidarität mit dem Theater auf. Sie betonten den Stellenwert, den das Haus für die Stadt habe.

Dirk Jochmann

Bei der Kundgebung „Pro Theater“ am Donnerstagabend vor der Ratssitzung im Seidenweberhaus demonstrierten Krefelder Bürger, Freunde des Theaters und Theatermitarbeiter für den Erhalt des Dreisparten-Hauses. Heinrich Rungelrath, der die Veranstaltung organisiert hatte, Schauspieler Matthias Oelrich, Ensemblemitglieder der Pappköpp und Kabarettist Jochen Butz riefen zur Solidarität mit dem Theater auf. Sie betonten den Stellenwert, den das Haus für die Stadt habe.

Krefeld. Beinahe wäre der Theateretat für die kommende Spielzeit doch noch gekippt - mit fatalen Folgen für die Planung. Nach einer eindringlichen Warnung des telefonisch befragten Intendanten, stimmte der Rat doch einstimmig dem im Theaterkuratorium und im Mönchengladbacher Rat bereits verabschiedeten Haushalt zu. Mehr Geld gibt es aber definitiv nicht.

Denn gleichzeitig wurde selbst eine weitere Diskussion um eine mögliche Aufstockung, wie der Intendant sie sich gewünscht hatte, mehrheitlich abgelehnt.

Zahlreiche Zuschauer, die zuvor für eine vernünftige finanzielle Ausstattung des Theaters demonstriert hatten, stachelten die Redner der Parteien an: Über eine Stunde debattierten sie erneut darüber, wie viel Geld der Intendant braucht, um ein qualitativ vernünftiges Programm in 2009/10 anbieten zu können.

Zunächst sah es so aus, dass die SPD für ihren Antrag, dem Etat nicht zuzustimmen und mehr Geld zu fordern, eine Mehrheit bekäme. Erst als klar wurde, dass damit nicht nur die nächste Spielzeit, sondern der gesamte Vertrag auf der Kippe stünde, wurde er zurückgezogen.

Der Wunsch von SPD und Krefelder Kreis, über eine Erhöhung noch einmal zu reden, wurde abgelehnt. Denn CDU und FDP sind nach wie vor davon überzeugt, dass mit den vorgeschlagenen Einsparungen im Verwaltungsbereich die Qualität des Programms gesichert ist.

Das Actori-Gutachten müsse zunächst durchgearbeitet und diskutiert werden, bevor man daraus Schlüsse ziehen könne. Dies werde durch den Etatbeschluss nicht verhindert, so CDU und FDP.

SPD und Grüne hingegen kritisierten, dass man genau das Gegenteil von dem tue, was das Gutachten empfiehlt, nämlich bei EDV und Werbung sparen.

Kraftwerk: Mehrheit für ein positives Signal an Bayer

In der Kraftwerksdebatte gab es schließlich eine breite Mehrheit - inklusive CDU - für die Formulierung, die Chempark-Chef Stefan Dresely tags zuvor in der WZ vorgeschlagen hatte:

Man erteilt eine Ausnahme von der Veränderungssperre in dem Moment, wo Bayer - notariell beurkundet - die entsprechenden Zusagen macht: Abschaltung der Kessel, Einhausung der Kohlelager und -wege, Zusammenarbeit mit der Hafengesellschaft, ein Nutzungsgrad von mindestens 60 Prozent.

Lediglich die Grünen und die freie Wählergruppe bleiben bei ihrer ablehnenden Haltung. Den Antrag hatten fast gleichlautend FDP, SPD und Krefelder Kreis gestellt. Die CDU schloss sich an. Dennoch gab es eine lange und hitzige Debatte - auch zu diesem Thema waren eine Reihe von Zuschauern gekommen.

Die Grünen wiesen auf die Gesundheitsgefährdung hin, die Befürworter auf die Investition und die Sicherheit für den Standort und die Arbeitsplätze. FDP und SPD kritisierten erneut den Schlingerkurs der CDU.

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