FDP will städtische Institute künftig ausschließen.

Krefeld. Die FDP will, dass private Spender bei der Finanzierung der freien Kulturszene für die Stadt einspringen. Konkret hat Ratsherr Joachim Konow dafür die Kulturstiftung der Sparkasse im Auge. Sie soll „in Zukunft ausschließlich freie Träger“ fördern, schlägt Konow vor, da deren Finanzierung „auf tönernen Füßen“ stehe. Die Stadt solle sich im Gegenzug auf ihre eigenen Institute konzentrieren. Davon verspricht sich die FDP außerdem mehr Transparenz.

Die WZ hatte im Oktober unter der Überschrift „Kulturstiftung ist kein Notnagel“ über das Thema berichtet. Lothar Birnbrich, Vize-Chef des Sparkassenvorstands, hatte damals klargestellt: „Wir können keinen Ersatz leisten für fehlende öffentliche Gelder.“ Das hat mit den Grundsätzen der Stiftung zu tun, die eine Dauerförderung ebenso verbieten wie eine Finanzierung laufender Betriebskosten. Dem ist laut Sparkassensprecher Peter Bauland aus heutiger Sicht nichts hinzuzufügen. cel

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