Gefeiert wird am 3. März erstmals in Mediothek und Theater. Das Motto: „Wiener Blut“.

Theaterball
Vergangenes Jahr haben die Theaterball-Gäste noch im Seidenweberhaus getanzt. Archiv

Vergangenes Jahr haben die Theaterball-Gäste noch im Seidenweberhaus getanzt. Archiv

Matthias Stutte

Vergangenes Jahr haben die Theaterball-Gäste noch im Seidenweberhaus getanzt. Archiv

Krefeld. Wer an Wien denkt, hat automatisch den Prater, ein Stück saftige Sachertorte und Kaiserin Sissi vor Augen. Oder die Musik des Walzerkönigs Johann Strauß im Ohr. Das Gemeinschaftstheater entführt die Besucher des Theaterballs am 3. März zu einem imaginären Kurztrip in die Stadt der Kaffeehäuser. Das Motto des Abends: „Wiener Blut“.

Den Besuchern soll ein völlig neues Ballgefühl vermittelt werden

Erstmals wird der Ball nicht im Seidenweberhaus, sondern im Theater und der benachbarten Mediothek stattfinden. „Wir haben der Veranstaltung ein neues Konzept verpasst“, sagt Generalintendant Michael Grosse. „Und damit auch ein völlig neues Ambiente.“ Es sei zwar immer ein Wagnis, Etabliertes zu verändern, „aber ich bin mir sicher, dass wir das mit unseren Partnern stemmen werden“.

Finanzielle Unterstützung bekommt das Gemeinschafstheater von den Stadtwerken Krefeld, räumlich hilft die Mediothek aus, „unser Nachbar – auch im Geiste“, wie Grosse sagt. Das gemeinsame Ziel ist es, den Besuchern ein völlig neues Ballgefühl zu vermitteln.

Getanzt wird nach dem Hauptprogramm auf der Bühne des Theaters und im Atrium der Mediothek. „Der Boden ist dafür hervorragend geeignet“, verrät Mediotheksleiter Helmut Schroers, der selbst ein leidenschaftlicher Tänzer ist. Für die kleinen Pausen zum Verschnaufen und zum Essen werden in den Foyers und auf der Bühne des Stadttheaters 350 Sitzplätze eingerichtet.

Mehr Platz gibt es in diesem Jahr auch für das Programm: Um 20 Uhr eröffnen die Niederrheinischen Sinfoniker zusammen mit Solisten der Musiktheater-sparte und dem Ballettensemble den Ball mit einem Johann-Strauß-Potpourri. Danach wechseln sich das Hartmann-Hilter-Swing-Orchestra und Two n’Twins auf der Großen Bühne ab. Funk und Soul von Petrocelli gibt es in der Mediothek.

Hauptprogramm-Karten Die Karten für das Hauptprogramm kosten 75 Euro. Sie beinhalten das Büffet-Menü sowie das Mitternachtbüffet. Einlass ist um 19 Uhr im Theater, Beginn um 20 Uhr.

Flanierkarten Die Flanierkarten (30 Euro) gelten zunächst nur für die Mediothek (Beginn: 21 Uhr, Einlass: 20 Uhr). Ab 22 Uhr ist auch das Theater zugänglich. Das Mitternachtsbüffet ist inklusive.

Darüber hinaus können sich die Besucher auf einige Extras freuen, wie das satirisch-musikalische Programm „Wie schön wäre Wien ohne Wiener“, „Taubenvergiften für Fortgeschrittene“ oder „Rock me Amadeus – eine kleine Nachtmusik“.

Reservierung unter Telefon 02151/805-125.

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