Museumsleiterin Dr. Annette Schieck (l.) und Dr. Isa Fleischmann-Heck, stellvertretende Leiterin, in der Bibliothek des Deutschen Textilmuseums Krefeld mit der neuen Publikation.
Museumsleiterin Dr. Annette Schieck (l.) und Dr. Isa Fleischmann-Heck, stellvertretende Leiterin, in der Bibliothek des Deutschen Textilmuseums Krefeld mit der neuen Publikation.

Museumsleiterin Dr. Annette Schieck (l.) und Dr. Isa Fleischmann-Heck, stellvertretende Leiterin, in der Bibliothek des Deutschen Textilmuseums Krefeld mit der neuen Publikation.

Stadt Krefeld

Museumsleiterin Dr. Annette Schieck (l.) und Dr. Isa Fleischmann-Heck, stellvertretende Leiterin, in der Bibliothek des Deutschen Textilmuseums Krefeld mit der neuen Publikation.

Krefeld. Das Deutsche Textilmuseum Krefeld zeigt noch bis Sonntag, 17. September, die Ausstellung „Stick-Bilder“. Im Haus am Andreasmarkt in Linn werden 70 zeitgenössische Arbeiten von fünf Künstlerinnen präsentiert, die die Technik des Stickens mit anderen bildgebenden Techniken verbinden. In einem eigens eingerichteten Kabinett können Besucher zudem mehrere historische Exponate aus der eigenen Sammlung des Deutschen Textilmuseums sehen. Ein über 200 Jahre altes, mit Chenillegarn gesticktes Bild wird dabei erstmals öffentlich ausgestellt.

Über dieses Exponat ist nun eine Publikation erschienen. Die englische Bildstickerei aus dem späten 18. Jahrhundert gelangte 2014 dank der Unterstützung des Fördervereins Freunde der Museen Burg Linn in den Museumsbestand. Seither haben sich die stellvertretende Museumsleiterin, Dr. Isa Fleischmann-Heck, der kunst- und kulturhistorischen Einordnung sowie Restauratorin Katja Wagner der Dokumentation und Restaurierung des Objektes gewidmet. Die Betrachtungen aus beiden Perspektiven ergänzen sich und formen ein Bild, das sowohl Schlüsse auf das Lebensumfeld der unbekannten Stickerin und den thematischen Kontext zulässt, als auch auf die Vorgehensweise und Reihenfolge der Arbeitsschritte im Entstehungsprozess. Die Veröffentlichung soll dem Betrachter nicht nur Forschungsergebnisse vermitteln. Es geht auch darum, ein solches, ungewöhnliches textiles Bild zu entdecken und Fragen nach den Materialien, der Herstellung und den Inspirationsquellen zu beantworten. 

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