Die Bühnen laden am 13. März wieder zum Theaterball – der letzte in der Ära Pesel.

Das Niveau ist hoch, die Kleidung festlich: der Theaterball. (Archiv
Das Niveau ist hoch, die Kleidung festlich: der Theaterball. (Archiv

Das Niveau ist hoch, die Kleidung festlich: der Theaterball. (Archiv

M. Stutte

Das Niveau ist hoch, die Kleidung festlich: der Theaterball. (Archiv

Krefeld. Als gesellschaftliches Ereignis hat er sich fest etabliert. Der jährliche Krefelder Theaterball zählt für viele Besucher zu den niveauvollen Veranstaltungen in der Stadt. Am 13. März steigt die nächste rauschende Ballnacht. Unter dem vielversprechenden Motto "1001 Nacht" wird sich das Seidenweberhaus in einen glanzvoll-orientalischen Saal verwandeln.

Dieser zehnte Theaterball wird für Generalintendant Jens Pesel der letzte in seiner Amtszeit sein. Diese Ankündigung nimmt er zum Anlass, den Stadtwerken Krefeld (SWK) für die langjährige Unterstützung zu danken. "Die vertrauensvolle und verlässliche Zusammenarbeit ist in ihrer Kontinuität einmalig", sagt Pesel. "Wir tun das sehr gerne", betont SWK-Vorstand Carsten Liedtke.

Ohne Sponsoring wären die Theaterbälle nicht realisierbar

Seit der 1999 gemeinsam veranstalteten Revue zum SWK-Jubiläum besteht diese Partnerschaft, die im Theater auf Zeit (TaZ), der vorübergehenden Spielstätte auf dem SWK-Gelände, ihren Höhepunkt gefunden hat. Mit dem Engagement für die Kultur möchte sich das Unternehmen von seinen Mitbewerbern absetzen. "Das Geld soll in der Stadt bleiben und in Form von Sponsoring den Bürgern zu Gute kommen", erklärt Liedtke. Ohne die SWK wären die Bälle nicht realisierbar - seit dem Jubiläum der Vereinigten Städtischen Bühnen im Jahr 2001 finden sie jährlich statt.

Seit 2002 gibt es auch ein Motto. So entführte das Theater mal in die "Welt des Films", forderte zur "Damenwahl" auf oder feierte mit "Amadeus, Amadeus" Mozarts 250. Geburtstag. Mit dem Motto "1001 Nacht" werden sich die Ballgäste diesmal auf eine Reise ins Morgenland begeben. Der übliche Blumenschmuck wird stilecht durch Palmen ersetzt.

Mit dem "Persischen Marsch" von Johann Strauß werden die Sinfoniker dem Orient musikalisch huldigen, bevor sie mit drei Wiener Walzern das Publikum aufs Parkett locken. Vom Tanzen erholen kann man sich im kleinen Saal, der als "Bar zum Krokodil" gestaltet ist. Bei exotischen Cocktails singt das Schauspiel-Ensemble "wüste Schlager", neben zwei Bauchtänzerinnen haben sich auch die Comedian Harmonists angesagt. Einer Ballnacht prickelnd wie heißer Wüstensand steht nichts im Wege.

Fast tausend Karten sind verkauft, wer also dabei sein will, sollte sich schnell entscheiden: Ruf 805125.

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