Das Orchester hat am Mittwoch sein neues Konzertprogramm für die Spielzeit 2010/11 vorgestellt.

Im Programmheft geben die Sinfoniker sich volksnah: Ihr Chef Graham Jackson posiert an der Trainerbank von Borussia Mönchengladbach.
Im Programmheft geben die Sinfoniker sich volksnah: Ihr Chef Graham Jackson posiert an der Trainerbank von Borussia Mönchengladbach.

Im Programmheft geben die Sinfoniker sich volksnah: Ihr Chef Graham Jackson posiert an der Trainerbank von Borussia Mönchengladbach.

M. Stutte

Im Programmheft geben die Sinfoniker sich volksnah: Ihr Chef Graham Jackson posiert an der Trainerbank von Borussia Mönchengladbach.

Krefeld. Das Cover wirft zumindest Fragen auf: Warum hängen so viele schwarze Anzüge und Kleider einfach an einem Garderobenständer? Und wem gehören sie überhaupt? Interessante Antworten findet man in Bild und Wort auf den folgenden Seiten des neuen Konzertprogramms der Niederrheinischen Sinfoniker.

Denn hier zeigt sich das Orchester der Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach nicht nur in eben diesen Anzügen und Kleidern, sondern auch an bekannten Orten der jeweiligen Städte. Ob im Zoo, in der Mediothek oder auf der Burg Linn - die Musikerinnen und Musiker geben sich volksnah und abenteuerlustig.

Neue Wege in der öffentlichen Darstellung bedeuten bei den Sinfonikern aber auch Neuerungen inhaltlicher und personeller Art. Schließlich ist die kommende Spielzeit 2010/11 die letzte unter dem derzeitigen Generalmusikdirektor (GMD) Graham Jackson, der nach acht Jahren als Chefdirigent aufhören wird.

Der Nachfolger von Graham Jackson steht bislang noch nicht fest

Wer Nachfolger des gebürtigen Engländers wird, steht noch nicht fest. Drei bisher nicht nominierte Kandidaten werden die Besucher und das Orchester bei drei Sinfoniekonzerten erleben. Jackson selbst wird es sich auch in der kommenden Spielzeit nicht nehmen lassen, Anfang und Ende vom Dirigentenpult aus zu leiten.

So beginnt Jacksons Abschiedssaison traditionell mit dem ersten und endet mit dem siebten Sinfoniekonzert im Seidenweberhaus. Ergänzt wurde das attraktive Programm, das dem Publikum neben zahlreichen Sinfonien unter anderem von Strauss, Brahms und Beethoven auch international gepriesene Solisten präsentiert, gleich um mehrere Konzerte.

Das 72-seitige Programmheft "Konzerte 10/11" wurde an die Abonnenten verschickt und liegt ab sofort an vielen öffentlichen Einrichtungen zur Mitnahme aus.

Statt bisher vier wird es in der kommenden Saison fünf Kammerkonzerte geben, und die Reihe der Sonderkonzerte erweitert sich um ein Weihnachtskonzert.

Erstmals umgesetzt wird bei den Sinfonikern die Idee des "Composer in Residence". Hierzu wurde der durch die Oper "Das Frauenorchester von Auschwitz" bekannt gewordene deutsche Komponist Stefan Heucke eingeladen. Heucke wird bei Übungen und Workshops Einblicke in das Komponieren gewähren und zudem ein fertiges Werk wie auch eine noch nicht abgeschlossene Auftragsarbeit dem Publikum vorstellen.

 

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