Zwischen dem 12. Oktober 2008 und dem 25. Januar 2009 kamen über 50.000 Menschen.

Warteschlangen vor den Häusern Esters und Lange waren keine Seltenheit: 54305 Besucher haben die Gursky-Ausstellung in Krefeld gesehen.
Warteschlangen vor den Häusern Esters und Lange waren keine Seltenheit: 54305 Besucher haben die Gursky-Ausstellung in Krefeld gesehen.

Warteschlangen vor den Häusern Esters und Lange waren keine Seltenheit: 54305 Besucher haben die Gursky-Ausstellung in Krefeld gesehen.

Stadt Krefeld

Warteschlangen vor den Häusern Esters und Lange waren keine Seltenheit: 54305 Besucher haben die Gursky-Ausstellung in Krefeld gesehen.

Krefeld. Einen Rekordbesuch hat die Ausstellung "Andreas Gursky: Werke 80 - 08" Krefeld eingebracht: Die Fotoschau, die am vergangenen Wochenende mit einem letzten Besucheransturm und zeitweilig sechs parallelen Führungen zu Ende ging, hat mit 54 305 Besuchern einen absoluten Rekord in der Geschichte der Museen Haus Lange und Esters erzielt.

"Dieser Spitzenplatz", so Museumsdirektor Dr. Martin Hentschel, "wird vermutlich auf Jahrzehnte nicht einholbar sein. Denn es gibt weltweit keinen lebenden Künstler, der derart breite Besucherschichten anspricht.

Gursky ist ein Ausnahmekünstler, der Jung und Alt fasziniert, weil er wie kein anderer die Geschichte und Gegenwart der Menschen reflektiert, mit all ihren Sehnsüchten und Widersprüchen."

Der Beginn der Besucherzählungen in den Kunstmuseen datiert im Jahr 1969. Den zweiten Platz in der Hitliste nimmt, weit abgeschlagen, eine Ausstellung der Druckgrafik amerikanischer Pop-Künstler aus dem Jahr 1983 mit dem Titel "Sweet Dreams, Baby" ein; damals wurden 12366 Besucher gezählt.

Allerdings kann das Kaiser-Wilhelm-Museum mit dem Besucherrekord im Hinblick auf einen nicht mehr lebenden Künstler aufwarten. Als 1981 die Werke von Edvard Munch ausgestellt wurden, wurden gar 84891 Besucher vermerkt.

"In den Mies-Villen", so Hentschel, "wurde mit Gursky zugleich die Grenze der Belastbarkeit erreicht. In einem renovierten Kaiser-Wilhelm-Museum hingegen geht noch was, sobald die Infrastruktur stimmt.

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