Eigentlich ist die Krefelder Band beim Casting ausgeschieden. Aber was heißt das schon?

In Sachen Rumpelpolka macht dem Provinztheater niemand etwas vor. Das will die Band bei Stefan Raab beweisen – auch wenn der sie gar nicht will.
In Sachen Rumpelpolka macht dem Provinztheater niemand etwas vor. Das will die Band bei Stefan Raab beweisen – auch wenn der sie gar nicht will.

In Sachen Rumpelpolka macht dem Provinztheater niemand etwas vor. Das will die Band bei Stefan Raab beweisen – auch wenn der sie gar nicht will.

In Sachen Rumpelpolka macht dem Provinztheater niemand etwas vor. Das will die Band bei Stefan Raab beweisen – auch wenn der sie gar nicht will.

Krefeld. Verdient ist der Ruhm zweifellos. Schließlich macht den Jungs vom Provinztheater in Sachen Rumpelpolka und Kartoffelrock niemand etwas vor. Dennoch haben sich Nicolai Skopalik und die anderen Bandmitglieder ein bisschen gewundert, als diverse Medien in Krefeld und anderswo ihre Teilnahme an der ersten Runde von "Unser Star für Oslo" in die Welt posaunten.

Denn bei Stefan Raabs Vorentscheid zum Eurovision Song Contest hatte sich die Krefelder Band zwar beworben (die WZ berichtete). Aber selbst am Tag der ersten Sendung hatte "Raab immer noch nicht angerufen", wie Skopalik bemerkt: "Wir sind davon ausgegangen, dass er unsere Nummer verschlampt hat und wir deshalb nicht dabei sind."

Umso erstaunlicher, dass ein Bild des Provinztheaters, das offenbar eine NDR-Mitarbeiterin beim Casting geschossen hat, in mehreren Gazetten zur Ankündigung der ersten Oslo-Show verwendet wurde. Eine Erklärung dafür hat der NDR offenbar nicht parat - dafür eine recht humorlose Auskunft: "Das Provinztheater ist nicht dabei", erklärt Sprecherin Iris Bents. Und warum nicht? "Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die Gründe, wer warum nicht ausgewählt wurde, prinzipiell nicht veröffentlichen."

Die Jungs vom Provinztheater, in denen schon zarte Hoffnung gekeimt war, wollen sich damit nicht zufrieden geben: "Wir stehen dafür, Niederlagen in Siege zu verwandeln", sagt Skopalik.

Also fahren die sechs Bandmitglieder am 9. März trotzdem zum Halbfinale nach Köln: "Als Straßenmusiker spielen wir vor der Tür der Halle. Das ist das Mindeste, was wir tun können - wenn die Zeitungen uns schon ins Fernsehen schreiben."

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