Das Open-Air-Kino hat am Mittwoch begonnen. Für „Monsieur Claude und seine Töchter“ pilgern die Krefelder auf die Tribüne.

Volle Ränge gab es beim Auftakt des Open-Air-Kinos am Dienstagabend an der Rennbahn.
Volle Ränge gab es beim Auftakt des Open-Air-Kinos am Dienstagabend an der Rennbahn.

Volle Ränge gab es beim Auftakt des Open-Air-Kinos am Dienstagabend an der Rennbahn.

Dirk Jochmann

Volle Ränge gab es beim Auftakt des Open-Air-Kinos am Dienstagabend an der Rennbahn.

Krefeld. Im Biebricher Bau an der Galopprennbahn riecht es eindeutig nach Popcorn. Die Saison für das SWK-Open-Air-Kino hat Dienstagabend begonnen. Bis zum 15. August heißt es dort nun jeden Tag „Film ab!“. Zum Premiereabend pilgerten Scharen von Kinoliebhabern ins Grüne. Mit den neuen roten Sitz- und Lehnenpolstern ist die Tribüne zwar noch gemütlicher geworden, trotzdem bringen einige Besucher Decken mit, um es sich kuschelig zu machen.

Die Temperaturen waren zum Auftakt aber absolut Open-Air-Kino tauglich. Es kam ein richtiges Sommerferien-Gefühl bei der ersten Vorstellung auf. Dazu passt auch das Programm: die französische Komödie „Monsieur Claude und seine Töchter“.

Zum fünften Mal in Folge veranstaltet die Krefelder Rennbahn das Freilicht-Kino. Zum ersten Mal ist der Freshfood-Truck von Bianca Wilk dabei. Auch wenn der Foodtruck der Jungunternehmerin vor allem Kulinarisches aus den USA bietet, so gehören bei ihr heimische Produkte und Nachhaltigkeit zur Geschäftsphilosophie. „Ich bin ein Burger-Fan, aber die Ketten-Burger hängen mir zum Hals heraus“, gesteht sie. „Ich fahre die frische und regionale Schiene“.

Stärkungen gibt es aus der heimischen Landwirtschaft

Seit drei Monaten ist sie mit ihrer Geschäftsidee unterwegs. Anfangs träumte sie als Bully-Fan davon, einen „Kaffee-Bully“ ins Rollen zu bringen, doch daraus wurde dann ein umgebautes größeres Fahrzeug, in dem Burger brutzeln. Dass die Zutaten aus heimischer Produktion stammen, erfährt der Hungrige schon beim ersten Blick. Man kann lesen, dass das Fleisch vom Naturverbund Thönes aus Wachtendonk kommt und das Gemüse von niederrheinischen Höfe. „Wir bekommen nur positive Resonanz“, berichtet Wilk. Lange Warteschlangen bilden sich nicht vor dem Truck. Man bestellt und wird dann gerufen, wenn das Essen fertig ist.

Mit der Stärkung aus der heimischen Landwirtschaft kann man beim SWK-Open-Air-Kino eine solide Grundlage für die Ausflüge in die Weiten der Leinwandwelt bekommen. Schließlich gibt es auch noch die traditionelle Kinokost: Popcorn.

Die Vorstellungen an der Rennbahn 4 beginnen mit Einbruch der Dämmerung. Die Tribüne ist ab 20 Uhr geöffnet.

Für alle Veranstaltungen gibt es im SWK-Service-Center an der Hochstraße 126. Informationen unter Telefon 59 84 53 oder unter: www.swk-openairkino.de

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer