Alice Pantermüller las aus ihren Werken im Literaturhaus. Sie wurde mit Fragen bombardiert.

Alice Pantermüller las aus ihren Werken im Literaturhaus. Sie wurde mit Fragen bombardiert.
Umgeben von Mädels: Autorin Alice Pantermüller (Mitte) las aus ihrem Buch „Mein Lotta-Leben“ im Literaturhaus.

Umgeben von Mädels: Autorin Alice Pantermüller (Mitte) las aus ihrem Buch „Mein Lotta-Leben“ im Literaturhaus.

Andreas Bischof

Umgeben von Mädels: Autorin Alice Pantermüller (Mitte) las aus ihrem Buch „Mein Lotta-Leben“ im Literaturhaus.

Die Sitze glühen im Literaturhaus: Zum Abschluss der Reihe „Ohren aufgeklappt“ sind viele Kinder zur Lesung der Autorin Alice Pantermüller gekommen. Sie hat Ausschnitte aus dem „Lotta-Leben“ mitgebracht. Die Tagebuchgeschichten von Lotta haben mittlerweile 13 Folgen. Nummer 14 erscheint im Juni, Nummer 15 im Januar 2019, berichtete die Autorin. Und: „Lotta soll verfilmt werden“, sagt Pantermüller.

Die Idee zu Lotta hat sich aus dem Gegenstück für Jungs entwickelt: „Wir wollten eine Reihe für Mädchen schreiben, so wie es Gregs Tagebuch für Jungen gibt“, erklärt Pantermüller. Die bisher veröffentlichten Bücher hat der Andere Buchladen auf dem Flügel aufgereiht. Da kann man es deutlich sehen: Jeder Band hat seine eigene Farbe mit kleinen bunten Zeichnungen – und natürlich Lotta.

Die Kinder haben viele Fragen direkt an die Autorin gestellt

Inhaltlich geht es abenteuerlich zu. Autorin Pantermüller liest aus „Lotta-Leben. Eine Natter macht die Flatter“. Anfangs berichtet sie über Lotta – „Sie ist fast zwölf“ – und deren Welt. Nach dem Vorlesen konnten die Kinder Fragen stellen, die Besucher kannten sich ziemlich genau aus und wollten sehr vieles wissen. Sie ließen sich erklären, dass Alice Pantermüller die Geschichten aufschreibt und dass Daniela Kohl sich die Bilder zum Buch ausdenkt. Pantermüller erzählt, dass sie nur zweimal Einfluss auf die Zeichnungen genommen hat. Zwei Lehrer von Lotta tragen Züge von Menschen aus Pantermüllers Kindheit.

Ein Mädchen aus dem Publikum fragt nach dem Bayerischen Dialekt in einem Lotta-Buch. „Das hat mich noch keiner gefragt“, antwortet die Autorin. „meine Illustratorin Daniela Kohl hat diese Sätze übersetzt, denn sie kommt aus Bayern.“ Ein Mädchen wünscht sich Drillingsgeschwister für Lotta – „darüber werde ich nachdenken“, verspricht Pantermüller.

Die Lesung aus dem Lotta-Leben gefällt den Zuhörern gut. Sie sind mit großer Ernsthaftig- und Aufmerksamkeit dabei. Die Fragerunde ist sehr lebendig – alle kommen zu Wort. Die Handvoll Mütter amüsierte sich auch, zum Beispiel über den Namen von Lottas uralter Schildkröte, die sich extrem langsam bewegt. Sie heisst Heesters. Tiere kommen in allen Büchern vor und natürlich ihre beste Freundin Cheyenne und viele andere Kinder aus Lottas Klasse. Die Lesung zeigt: Kinder lieben Lotta. Deshalb ließen sich auch gleich ihre Bücher signieren.

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