Am Freitag beginnt die zehnte Auflage der Lesereihe in Roermond. Krefeld ist mit vier Lesungen beteiligt.

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Der Literarische Sommer lädt zu gedanklichen Reisen in ferne Länder hinter den Meer ein.

Der Literarische Sommer lädt zu gedanklichen Reisen in ferne Länder hinter den Meer ein.

Der Literarische Sommer lädt zu gedanklichen Reisen in ferne Länder hinter den Meer ein.

Krefeld. In der Sankt-Christoffel-Kathedrale in Roermond wird am Freitag um 14 Uhr der zehnte Literarische Sommer zwischen Rhein und Maas eröffnet. Die Autoren Willi Fährmann, Herman Verwei und Emil Zopfi lesen dort aus Texten, die mit dem Wandern zu tun haben.

Gleichzeitig wird eine von der Universität Bern konzipierte Ausstellung "Viastoria" eröffnet, die historische Wander- und Pilgerwege darstellt.

Mit vier Lesungen ab 17. Juli ist Krefeld an der zehnten Auflage des "Literarischen Sommers" beteiligt. Insgesamt werden bis zum 29.August 25 Autoren in fünf deutschen und sechs niederländischen Städte lesen.

Unter dem Motto "Bis ans Ende der Meere/Achter de Horizon" werden sie dabei deutsche und niederländische Literatur im Original oder in Übersetzung bei 30 Veranstaltungen an 27 Tage dem Publikum nahe bringen.

Tilman Rammstedt macht den Auftakt in Krefeld

Krefeld gehörte vor zehn Jahren zu den Initiatoren des binationalen Festivals. Zum Krefelder Auftakt des Lese-Festivals kommt Tilman Rammstedt am Freitag, 17. Juli, um 19.30 Uhr in die Fabrik Heeder, um aus seinem Roman "Der Kaiser von China" zu lesen, der überall, aber nicht wirklich in China spielt.

Das quadratische Heft mit allen Angaben ist im Krefelder Kulturbüro in der Villa Merländer und in den Kulturinstituten der Städte zu haben und kann auch angefordert werden beim Literaturbüro NRW, Bilker Straße 5, 40213 Düsseldorf, Telefon 0211/8284590.

für sechs Euro, ermäßigt drei Euro, können auch telefonisch oder über die Internetseite reserviert werden. Wer die günstige Festivalkarte für 20 Euro, ermäßigt zehn Euro, erwirbt, sollte sich rechtzeitig für die Lesungen seiner Wahl melden, um seinen Platz zu sichern.

Eine eigenartige deutsch-niederländische Hochzeit am Strand von Zandvoort im Jahr 1968 beschreibt Pieter Waterdrinker am Montag, 27. Juli, um 19.30 Uhr im Krefelder Ruderclub am Rheinufer.

Als literarische Entdeckung gilt Marieke van der Pol, die am Freitag, 14. August, um 19.30 Uhr im Haus Greiffenhorst in Linn aus ihrem Roman "Brautflug" liest, in dem sich drei Frauen bei einer Beerdigung in Neuseeland wiedertreffen.

"Oben ist es still", weil der Vater inzwischen dorthin geschafft wurde, heißt der Roman von Gerbrand Bakker, der am Freitag, 28. August, um 20 Uhr in die Mediothek kommt.

Die Texte werden an besonderen Orten vorgetragen

Immer wieder gelingt es den Veranstaltern des Literarischen Sommers, in diesem Jahr in Aachen, Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach und Neuss auf deutscher und Arcen, Baarlo, Panningen, Roermond, Vaals und Venlo auf niederländischer Seite, gemeinsam mit dem nordrhein-westfälischen Literaturbüro in Düsseldorf, besondere Orte zu finden.

Die deutsche Serie startet am Dienstag, 14. Juli, mit Thomas Rosenboom auf dem Düsseldorfer Restaurantschiff "Canoo". An den Literarischen Sommer dockt sich das fünfte WDR-Hörfunkprogramm am Samstag, 29. August, ab 20 Uhr mit seiner Sendung "Telefonische Mord(s)beratung" in der Benrather Stadtbücherei an, um niederländische Krimis vorzustellen.

Beim diesjährigen Literarischen Sommer ist auch der Krefelder Literaturpreisträger Christoph Peters wieder dabei, der in Aachen und Mönchengladbach aus seinem neuen Roman "Mitsukos Restaurant" liest.

Beim Start im Jahr 2000 hatte das damals noch kleine Lesefestival keinen besonderen Titel, dann ging es weiter mit "Hotels, Hotels" über "Metropolen und Provinzen", und "Wüsten und Oasen" bis zum "Ende der Meere" in diesem Sommer.

Der 43000 Euro teure Literarische Sommer wird durch die mitwirkenden Städte, den Nederlands Productie- en Vertallingenenfonds, die Botschaft der Niederlande und erstmals auch das Goethe-Institut sowie zahlreiche weitere Quellen finanziert.

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