Jochen und Carolin Börgmann zieht es nach Krefeld. Am Südwall eröffnen sie Anfang März ihre neue Galerie.

Jochen Börgmann & Carolin Rhein-Börgmann vor einem Bild des Berliners Roger Wardin in ihrer neuen Galerie.
Jochen Börgmann & Carolin Rhein-Börgmann vor einem Bild des Berliners Roger Wardin in ihrer neuen Galerie.

Jochen Börgmann & Carolin Rhein-Börgmann vor einem Bild des Berliners Roger Wardin in ihrer neuen Galerie.

Andreas Bischof

Jochen Börgmann & Carolin Rhein-Börgmann vor einem Bild des Berliners Roger Wardin in ihrer neuen Galerie.

Krefeld. Die Krefelder Kunstszene wird um eine Anlaufstelle reicher. Anfang März stellt sich die Galerie Börgmann mit einer Gruppenausstellung dem Kunstpublikum vor. Die Räume am Südwall sind als Galerie-Adresse bereits bekannt. Seit Herbst 2007 zeigt "Pretty Land" in dem wunderschön restaurierten Gründerzeithaus moderne Malerei aus China. Vergangenes Jahr entstand der Kontakt zur Galerie Börgmann, die damals noch im "Kunstbunker" in Kevelaer beheimatet war.

Krefelds lebendige Kunstszene hat die Börgmanns angezogen

Drei Jahre bespielten die Galeristen Jochen und Carolin Börgmann den ungewöhnlichen Ort mit zeitgenössischer Malerei, zuvor waren sie zwei Jahre in Moers aktiv. Die Leidenschaft für die Kunst begleitet das Ehepaar seit vielen Jahren, als Galeristen haben sie ihre Passion zum Beruf gemacht. Nach fünf Jahren am ländlichen Niederrhein wollten sie ihre junge Galerie im Großraum Düsseldorf positionieren. Durch den Kontakt zu "Pretty Land" fiel die Wahl auf Krefeld. "Hier gibt es eine lebendige Kunstszene" findet Jochen Börgmann. "Die Stadt hat eine angenehme Größe, hier kann man sich wohl fühlen", sagt seine Frau.

In dem viergeschossigen Haus ist die Galerie Börgmann in die beiden oberen Etagen eingezogen, Erdgeschoss und erster Stock werden weiter von "Pretty Land" genutzt. Trotz klarer Aufteilung will man in freundschaftlichem Miteinander Synergieeffekte nutzen. Im monatlichen Wechsel werden Ausstellungen zu sehen sein, die ein Aspekt verbindet.

Beide Galerien haben sich der figurativen Malerei verschrieben, aber mit einem klar voneinander abgegrenzten Programm. Börgmann vertritt derzeit zehn junge Künstler, die überwiegend aus Berlin und Düsseldorf kommen.

Einige Bilder hängen bereits und geben einen Vorgeschmack auf das, was die neue Galerie in Krefeld zeigen wird. Keine kurzlebigen Trends, sondern hochwertige und abwechslungsreiche Kunst. Ein wichtiger Impuls für die Krefelder Kulturszene, die, was städtische Einrichtungen betrifft, derzeit mit so vielen Widrigkeiten zu kämpfen hat.

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