Über Crowdfunding versucht Regisseurin Svetlana Schotte, Geld für die ihren Film zu sammeln.

Über Crowdfunding versucht Regisseurin Svetlana Schotte, Geld für die ihren Film zu sammeln.
Regisseurin Svetlana Schotte (M.) instruiert ihre Schauspieler Caroline Leisau und Ulf Montanus bei Dreharbeiten an der Luisenstraße.

Regisseurin Svetlana Schotte (M.) instruiert ihre Schauspieler Caroline Leisau und Ulf Montanus bei Dreharbeiten an der Luisenstraße.

Andreas Bischof

Regisseurin Svetlana Schotte (M.) instruiert ihre Schauspieler Caroline Leisau und Ulf Montanus bei Dreharbeiten an der Luisenstraße.

Es war schon der Kindheitstraum von Svetlana Schotte, Filme zu drehen. Er wurde Wirklichkeit. Mehr noch: Die Schauspielerin, Drehbuch-Autorin und gelernte Theaterregisseurin arbeitet nach mehreren kürzeren Werken erstmals an einem 70-Minuten Film, an der Komödie „Wie die Frauen so ticken“. Dabei liebt die Elfratherin vor allem Agenten-Action-Thriller und Vampir-Geschichten. Auch wenn jetzt nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen: Spaß macht ihr die heitere Handlung nicht zu knapp.

Es werden noch Produktionsorte in der Stadt gesucht

Hinter der schlichten Fassade eines Hauses an der Luisenstraße hat sich das Filmteam zusammengefunden. Es sind unter anderem Freundinnen, die sich schon lange kennen, die alle vom Fach und aus Krefeld sind, aber erstmals zusammen arbeiten. Da ist Schauspielerin Laura Jo Schumacher, die sich auch um die Besetzung kümmert. Oder Caroline Leisau, die für die Kostüme verantwortlich zeichnet und als Schauspielerin aus dem „Theater hinten links“ bekannt ist. Beide sind Co-Produzentinnen. Für die insgesamt 30 Rollen wurden zusätzlich andere Schauspieler wie Ulf Montanus aus Düsseldorf engagiert.

Svetlana Schotte stammt aus Moldawien und ist als Auswanderin nach NRW gekommen. „Ich musste aus dem Land heraus, um besser zu verdienen“, erzählt sie. „In Deutschland habe ich die Sprache studiert, meinen Mann kennengelernt und bin dann nach Hamburg, um zwei Jahre hin zum Drehbuchautor zu studieren.“ Als Schauspielerin werde sie hier mit ihrem Akzent nicht gut ankommen, findet sie. „Jetzt macht mir die Arbeit hinter der Kamera noch mehr Spaß.“ Zusätzlich schreibt sie Drehbücher zu eigenen Geschichten, wie jetzt auch.

Obwohl das laufende große Projekt wie ein Sprung ins kalte Wasser sei, seien alle vom Projekt und seiner Geschichte überzeugt, weiß sie. „In der Handlung geht es um die Welt der Frauen, vornehmlich um eine ehrgeizige und erfolgreiche Frau, die ihren beruflichen Weg geht, ohne Rücksicht auf Kollegen zu nehmen“, berichtet die Autorin. „Linda, die von Lynn Grabowski gespielt wird, arbeitet im Livestyle-Magazin ,QT-West‘. Im Laufe der Zeit wird sie mit ihren Gefühlen konfrontiert, sie materialisieren sich, werden sichtbar.“ So begegnet sie unter anderem ihrer Eifersucht, der „Eifi“, ihrem Verstand namens „Brainie“ und der Liebe, die natürlich „Liebe“ heißt. Schotte: „Die Begegnung mit ihren Gefühlen ist ein Wendepunkt, sie stellt ihr Leben auf den Kopf, Linda wird zu einem besseren Menschen.“ Es sei kein philosophisches Werk, betont die Autorin. „Es ist eine Komödie, die mit Leichtigkeit und Witz erzählt wird und noch weitere Handlungsstränge besitzt.“ Da die Produktion sehr teuer ist, fehlt zur Fertigstellung des Films Geld. „Außerdem suchen wir noch Produktionsorte in Krefeld wie Restaurants oder Wohnungen, wo wir drehen können“, sagt Leisau. „Wenn uns Bekleidungsgeschäfte noch Teile leihen könnten, wäre das auch prima. Wir würden alle im Abspann erwähnen.“

» Wer dem Produktionsteam Geld spenden möchte, hat die Möglichkeit, bei einem angemessenen Betrag, eine Statistenrolle zu bekommen oder darf beim Drehen zuschauen. Weitere Infos gibt es unter:

wie-die-frauen-so-ticken@ schotte.de

Der Link zur Crowdfunding-Kampagne lautet:

startnext.com/ wie-die-frauen-so-ticken

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