Musik mit technischen Geräten.

Kobold Kiko ist ein Technikfreak mit musikalischer Ader.
Kobold Kiko ist ein Technikfreak mit musikalischer Ader.

Kobold Kiko ist ein Technikfreak mit musikalischer Ader.

Matthias Stutte

Kobold Kiko ist ein Technikfreak mit musikalischer Ader.

Krefeld. Kiko (Paula Emmrich), der freche Kobold des Kinderkonzerts, ist ein richtiger Technikfreak. Er hat sich eine Werkstatt aufgebaut, um zu testen, ob sich mit technischen Geräten Musik machen lässt. Auf einem Regal stehen Metronome - die sind jedenfalls prima geeignet. Der Komponist György Ligeti hat dazu ein Poème Symphonique geschrieben. Und da die Niederrheinischen Sinfoniker und Dirigent Philip van Buren noch nicht erschienen sind, fängt Kiko schon mal alleine an.

"An Kobolden werden sie zuerst sparen!"

Kiko zur Finanzkrise des Theaters

Dass es demnächst umgekehrt sein könnte und die Musiker vielleicht ohne Kiko spielen müssen, deutet die Paula Emmrich kurz an und lässt Kiko seufzen: "An Kobolden werden sie zuerst sparen!" Dann kommen die Musiker auf die Bühne, präsentieren ein einfallsreiches Programm zum Thema "Musik und Technik".

Die jungen Zuhörer erleben, wie eindrucksvoll Arthur Honegger in "Pacific 231" die Geräusche einer großen Dampflok in Töne umgesetzt hat, sie begegnen Leroy Andersons witzigem " Type-writer" oder lernen durch Alexander Mossolow eine Eisengießerei kennen. Viel Applaus bekommen die drei Musiker, die als Körperpercussionisten ein Walzwerk akustisch erlebbar machen.

Kiko streitet mit dem Dirigenten über die Existenz eines "Perpetuum mobile", das immerhin schon Johann Strauss zu einem musikalischen Scherz inspiriert hat. Zu Kikos technischem Meisterstück wird dann die erfolgreiche Aktivierung der Puppe Olympia aus Offenbachs "Hoffmans Erzählungen". Mit Kulleraugen und prächtigem Kleid gibt Debra Hays halsbrecherische Koloraturen zum Besten. Eine rasante musikalische Taxifahrt beschließt das Konzert, das am 15. Februar, 11 Uhr, noch einmal im TaZ zu sehen ist.

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