Freundeskreis stellt Band über seine Gründerin vor.

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Eva Brües (rechts) bei einer Buchvorstellung im Jahr 2006. (Archiv

Eva Brües (rechts) bei einer Buchvorstellung im Jahr 2006. (Archiv

Lothar Strücken

Eva Brües (rechts) bei einer Buchvorstellung im Jahr 2006. (Archiv

Krefeld. In wenigen Tagen jährt sich der Tod von Eva Brües zum ersten Mal. Rechtzeitig zum Gedenktag hat der Otto-Brües-Freundeskreis jetzt seine Jahresgabe vorgestellt. Der kleine kompakte Band ist eine Gedenkschrift für die Gründerin des Freundeskreises, die mit unermüdlichem Engagement das literarische Erbe ihres Vaters lebendig erhalten hat.

"Sie hat eine nachhaltige Ehrung verdient, wir schulden das ihrer Arbeit", sagt Vorsitzender Jürgen Becker. Und Paul-Günter Schulte ergänzt: "Die Jahresgabe ist ein Rückgrat des Vereins." Im jetzigen 12. Band der Reihe "Literatur unterm Wasserturm" steht Eva Brües selbst im Mittelpunkt. Die Kunsthistorikerin und langjährige Direktorin des Museums Schloss Rheydt machte beeindruckend Karriere, schrieb viel beachtete Publikationen.

Ein Aufsatz von Hatto Küffner zeichnet ihre Laufbahn als Kunsthistorikerin nach. Eine persönliche Note geben die Kindheitserinnerungen ihrer Schulfreundin Doris Gebert-Reichenbach, die eine lebenslange Freundschaft schildert. Auch Eva Brües’ letzte Arbeit über den literarischen Nachlass ihres Vaters - ihre selbst gewählte Lebensaufgabe - ist in dem Band abgedruckt. MP

Die Jahresgabe ist über den Freundeskreis zu beziehen: Literaturhaus, Gutenbergstr. 21. Preis: 15 Euro.

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