Intendant Jens Pesel informiert heute die Bürger über die dramatische Lage.

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Jens Pesel will in Sachen Theater nicht den Politikern das Feld überlassen.

Jens Pesel will in Sachen Theater nicht den Politikern das Feld überlassen.

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Jens Pesel will in Sachen Theater nicht den Politikern das Feld überlassen.

Krefeld. Jens Pesel will nicht den Politikern das Feld überlassen. Der Intendant der Vereinigten Städtischen Bühnen (VSB) möchte verhindern, dass sich Halbwahrheiten und Schuldzuweisungen in den Köpfen der Menschen festsetzen.

Er will, wie er sagt, "das Publikum mitnehmen". Am Donnerstag abend um 20 Uhr informiert er im Theater Mönchengladbach Bürger aus beiden Städten über die dramatische Lage der VSB.

"Das Publikum ist in Sorge und fragt sich, wie es weitergeht", sagt Pesel. Das zeige sich an hunderten Briefen und Mails, die an das Theater, an die Fraktionen und die Medien gehen. Wenn das Ensemble abends nach der Vorstellung zum Protest aufruft, gibt es manchmal Standing Ovations.

Und doch: Jens Pesel hat den Eindruck, dass Fehlinformationen kursieren. "Mit Polemik, teils mit Demagogie" habe sich mancher Politiker geäußert: "Das darf nicht hängen bleiben." Er will erklären, wie es zur jetzigen Situation kommen konnte und welche Konsequenzen drohen.

Das hat er vor Weihnachten auch schon bei einer Vollversammlung der Belegschaft getan. "Viele Mitarbeiter waren erschrocken über die Inkompetenz und Laxheit, mit der Teile der Politik zu Werk gehen." Doch die Belegschaft sei bereit zu kämpfen. "Wir haben", sagt Pesel, "eine lange Wut."

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