Zusammenarbeit mit den Nazis.

Rathaus
Anlässlich des 50. Geburtstag von Adolf Hitler im Jahr 1939 war Fahnenschmuck in der Stadt angeordnet worden. Hier ein Blick in die Rheinstraße.

Anlässlich des 50. Geburtstag von Adolf Hitler im Jahr 1939 war Fahnenschmuck in der Stadt angeordnet worden. Hier ein Blick in die Rheinstraße.

NN

Anlässlich des 50. Geburtstag von Adolf Hitler im Jahr 1939 war Fahnenschmuck in der Stadt angeordnet worden. Hier ein Blick in die Rheinstraße.

Krefeld. In Hüls wehten am 7. März 1933 erstmals die Hakenkreuz- und die schwarz-weiß-rote Fahne am Rathaus. Bei der Kommunalwahl am 12. März 1933 erreichte die Zentrumspartei neun Sitze im Gemeinderat. KPD und SPD mit je einem Sitz bildeten zusammen mit dem Zentrum gegen die Nazis und ihre Verbündeten (sieben Sitze) eine deutliche Mehrheit. Dennoch bot Johannes Flecken (Zentrum) die Mitarbeit „bei der Schaffung einer echten Volksgemeinschaft“ durch die Nazis an.

Kaspar Neiß (KPD) und Wilhelm Dernbach (Zentrum) hatten ihre Mandate niedergelegt. NSDAP-Ortsgruppenleiter Johannes Kaspers Antrag auf die Ehrenbürgerwürde Hitlers für Hüls im März 1933 wurde einstimmig angenommen. Er wurde erster Ehrenbürger der Gemeinde. Bürgermeister Peter Knippen blieb im Amt und arbeitet eifrig an der Umgestaltungspolitik der Nazis mit. Zum Beispiel ließ er als Polizeichef am 25. März eigenständig 15 Wohnungen von KPD-Mitgliedern auf Waffen und verbotene Schriften durchsuchen. et

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer