Kunstmuseen Krefeld erwerben Werke der US-Künstlerin, die mit ihren Arbeiten zurzeit im Haus Lange zu sehen ist.

Die Künstlerin Anne Chu zusammen mit Martin Hentschel, Leiter der Kunstmuseen Krefeld, im Museum Haus Lange.
Die Künstlerin Anne Chu zusammen mit Martin Hentschel, Leiter der Kunstmuseen Krefeld, im Museum Haus Lange.

Die Künstlerin Anne Chu zusammen mit Martin Hentschel, Leiter der Kunstmuseen Krefeld, im Museum Haus Lange.

Stadt Krefeld

Die Künstlerin Anne Chu zusammen mit Martin Hentschel, Leiter der Kunstmuseen Krefeld, im Museum Haus Lange.

Krefeld. Die Kunstmuseen Krefeld haben fünf Putten der US-Künstlerin Anne Chu erworben, die zurzeit in der Ausstellung „Animula Vagula Blandula“ in Haus Lange zu sehen sind. Die New Yorkerin zeigt zum ersten Mal in einem deutschen Museum ihr Werk.

Die Künstlerin Kiki Smith hat Martin Hentschel, Leiter der Krefelder Kunstmuseen, während eines Besuchs in New York auf Anne Chu aufmerksam gemacht. „Ich war fasziniert von der Vielfalt ihrer skulpturalen Erfindungen und ihrem Mut, diverse Materialien innerhalb einer Figur zu verknüpfen“, sagt Hentschel.

Auf Einladung der Kunstmuseen Krefeld besuchte Chu 2010 das Museum Haus Lange. Von diesen Eindrücken ausgehend entwickelte sie einen eigenständigen Werkzyklus, der präzise auf das Haus zugeschnitten ist.

In ihren Bildern und Skulpturen beschäftigt sie sich vorwiegend mit historischen Themen, wobei sie westliche und asiatische Kulturkreise in Dialog setzt. Im Zentrum der Ausstellung steht eine Gruppe von dreizehn schwebenden Engeln aus glasierter Keramik.

Die Kunstmuseen Krefeld hatten ihr die Wahl zwischen den beiden Häusern für ihren Werkzyklus überlassen. Sie habe sich letztlich für Haus Lange wegen der besseren Situation für ihre Figuren, dem sehr offenen Haus und dessen Interaktion mit der Natur entschieden, erzählt die Künstlerin. „Das Licht hier ist einzigartig. Ein perfekter Platz für meine Arbeit“, sagt Chu.

Bei der Präsentation des Katalogs gab Hentschel den Erwerb von fünf Arbeiten aus der aktuellen Ausstellung bekannt. „Wir haben die Putti eins bis fünf gekauft“, sagt der Museumsleiter. „Es ist eine Mischung aus Ankauf und Geschenk.“ Die Werkgruppe von Anne Chu könnte durchaus für sich allein stehen, sie ergänze aber auch die Sammlung.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer