Das Programm der Friedenskirche lockt mit Namen wie Purple Schulz. Doch es kommen auch weniger berühmte Musiker.

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Er kommt mit Deutschrock: Purple Schulz. (für zweites Bild bitte anklicken)

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Patricia Kelly gastiert auch in der Friedenskirche.

Jörg Knappe/Agentur, Bild 1 von 2

Er kommt mit Deutschrock: Purple Schulz. (für zweites Bild bitte anklicken)

Krefeld. Kontakte ergeben sich manchmal auf seltsamen Wegen. Purple Schulz zum Beispiel, mit „Sehnsucht“ und „Kleine Seen“ ein Deutschrock-Held der achtziger Jahre, spielte vergangenes Jahr bei einer privaten Taufe in der Friedenskirche. Deren kultureller Aktivist Joachim Watzlawik war zufällig auch da. „Purple Schulz hat die Plakate für Klaus Lage und Konstantin Wecker gesehen und gesagt: Wenn die bei euch spielen, wollen wir das auch.“

Genau so wird es kommen. Der Kölner Musiker und sein Gitarrist Josef Piek sind mit „Programmänderung“ am 19. März in der Friedenskirche zu Gast. Ansonsten sind die bekannten Namen in diesem Halbjahr eher rar gesät. Neben Schulz kennt man noch am ehesten Ulla Meinecke, deren Hits wie die „Tänzerin“ ebenfalls weit in die Achtziger zurückreichen. Meinecke kommt am 21. Mai mit der musikalischen Lesung „Ungerecht wie die Liebe“ nach Krefeld.

„Ihre erste Session hat Vic spontan im Jazzkeller gespielt. Die Leute waren hin und weg.“

Joachim Watzlawik

In ungewohnter Rolle ist auch Patricia Kelly zu Gast. Die dank der Kelly Family eher mit Folk assoziierte Sängerin gastiert am 7. Mai mit ihrem Jazzprogramm im Kulturpunkt. Ein jüngeres Publikum wird die Gothic-Lady Vic Anselmo aus Lettland (4. Februar) ansprechen, die schon mehrfach in Krefeld gespielt hat. „Die Mutter ihres Gitarristen wohnt hier“, erzählt Watzlawik. „Ihre erste Session hat Vic damals recht spontan im Jazzkeller gespielt. Die Leute waren hin und weg.“

Viel Raum nimmt in der Friedenskirche auch wieder die Weltmusik ein. Neben einem griechischen Abend (12. März) gibt es eine Fado-Nacht mit Sina Nossa (18. März), und die brasilianische Band Pagode Juventude kommt auch (14. Mai).

Außerdem steht Klassik auf dem Programm: mit Cellistin Julia Polziehn (13. Februar), dem Apollon Ensemble von David Cavelius (Johannes-Passion am 27. März), dem Audienda-Chor (Oratorium „My Rose“ am 2. April) und den Niederrheinischen Sinfonikern (Kammerkonzert am 10. Juli). Zum 50. Geburtstag des MSM-Gymnasiums wird am 2. Juli Orffs „Carmina Burana“ aufgeführt.

Das Konzert am 19. März beginnt um 20 Uhr, Karten kosten 25 Euro.
 

Karten für das Jazzkonzert von Patricia Kelly kosten 19,50 Euro. Sie kommt am 7. Mai nach Krefeld, Beginn ist um 20 Uhr.
 

Die Friedenskirche, Mariannenstraße 106, hat ihr komplettes Kultur- und Kunstprogramm im Internet veröffentlicht. Dort können die Eintrittskarten auch online gekauft werden: www.friedenskirche-krefeld.de
 

Besonders am Herzen liegt Watzlawik auch eine neue Reihe, die er ins Leben gerufen hat. Die Kooperation mit dem legendären Festival von Burg Waldeck setzt sich am 29. Januar mit vier Stunden Live-Musik fort. „Ich hoffe, es hat sich herumgesprochen, dass die Leute beim ersten Mal total begeistert waren.“

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