Die Krefelder Band begeisterte die Fans bei ihrem Heimspiel in der Kufa. Das Quartett präsentierte auch brandneue Songs.

Konzert
Jan Büttner auf der Bühne der Kulturfabrik. The Fog Joggers haben sich für die Krefelder Fans ein paar besondere Highlights einfallen lassen. Foto: Dirk Jochmann

Jan Büttner auf der Bühne der Kulturfabrik. The Fog Joggers haben sich für die Krefelder Fans ein paar besondere Highlights einfallen lassen. Foto: Dirk Jochmann

Jan Büttner auf der Bühne der Kulturfabrik. The Fog Joggers haben sich für die Krefelder Fans ein paar besondere Highlights einfallen lassen. Foto: Dirk Jochmann

Krefeld. Überwältigt steht Jan Büttner, der Gitarrist und Sänger der Fog Joggers, auf der Bühne in der Kulturfabrik, vor ihm einige hundert Krefelder. Schon nach den ersten beiden Songs erkt man, wie viel ihm und den drei anderen Bandmitgliedern das „Heimspiel“ am Ostersonntag bedeutet. Mindestens so begeistert wie die Band ist ihr Publikum.

Der Saal der Kufa ist fast voll, und schon bei den ersten Stücken merkt man, dass die treuesten Fog-Joggers-Fans gekommen sind: Den Refrain von „Waterfalls“ singen sie so lange, bis die Band wieder einsteigt. Für Fans haben die vier Musiker gleich mehrere Überraschungen dabei.

„Wir sind dann nachher da vorne und trinken noch ein Bier. Vielleicht seid ihr ja auch da.“

Jan Büttner am Ende des Konzerts

So spielen sie in einen Song, der erst vor zwei Wochen entstanden ist: „Der ist so neu, der hat noch gar keinen Namen“ und wechseln mitten im Konzert von der großen Bühne auf ein kleines Podest in der Mitte der Halle. Immer wieder merkt man an diesem Abend, dass sich hier Fans und Band auf Augenhöhe treffen. Ein kleiner Fanclub links vor der Bühne skandiert immer wieder Worte, die außer ihnen wohl nur Jan Büttner versteht und das Konzert endet mit der Ansage „Wir sind dann nachher da vorne und trinken noch ein Bier. Vielleicht seid ihr ja auch da.“

Aber nicht nur die Stimmung qualifiziert The Fog Joggers für größere Bühnen, auch musikalisch haben die vier einiges drauf. Vor allem Dominik van Bebber am Schlagzeug macht die letzten Sekunden der Songs mit beeindruckenden Soli zu Highlights. Eine weitere Überraschung des Konzerts sind fünf Musiker, die nur alle paar Songs mal auf die Bühne kommen und die Jan Büttner mehrfach als das „Kleine Orchester“ vorstellt: Zwei Bläser und drei Streicher, die wunderbar mit der Band harmonieren und den Stücken einen besonderen Touch geben.

WM-Feeling kommt bei „Waiting in the Wings“ auf

Ihr wohl bekanntestes Lied spielen erst zum Ende ihres Heimspiels: „Waiting in the Wings“ ist der Titelsong der Bitburger-Fernsehwerbung und wohl jedem bekannt, der im letzten Sommer die Fußball-WM im Fernsehen verfolgt hat.

The Fog Joggers bestehen aus Jan Büttner (Gesang, Gitarre), Stephan Selbach (Bass), Christian Peitz (Orgel) und Dominik van Bebber (Schlagzeug). Die Band wurde 2007 in Krefeld gegründet. „From Heart to Toe“ ist das zweite Album.

Entsprechend sagte ein Besucher nach dem Konzert: „Bei dem Lied kriegt man wieder ein bisschen Weltmeisterstimmung“. Die gute Laune des Krefelder Publikums wurde aber noch weiter angefacht, als die Band das nächste Konzert in der Kufa ankündigt: Ostersonntag 2016. Wer sich so lange nicht gedulden kann, für den gibt es das Folklore-Festival in der Innenstadt. „Open Air und kostenlos.“

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