Bayer-Symphoniker spielen Arien.

Die Bayer-Symphoniker gelten als eines der besten Amateurorchester.
Die Bayer-Symphoniker gelten als eines der besten Amateurorchester.

Die Bayer-Symphoniker gelten als eines der besten Amateurorchester.

abi

Die Bayer-Symphoniker gelten als eines der besten Amateurorchester.

Krefeld. Die Chemie stimmt, wenn die Bayer-Symphoniker zum traditionellen Frühjahrskonzert ins Seidenweberhaus einladen. Das Uerdinger Ensemble unter Leitung von Kenneth Duryea existiert bereits seit 77 Jahren und gilt in Fachkreisen als eines der besten Amateur-Sinfonieorchester Deutschlands. Diesem Ruf machte es am Sonntag alle Ehre.

Enttäuschend war deshalb allenfalls die eher geringe Zuschauerresonanz. Vielleicht war sie der nicht alltäglichen Thematik des Abends geschuldet.

Denn erstmals seit zehn Jahren handelte es sich wieder um ein Opernkonzert, bei dem Arien aus Werken von Mozart, Lortzing, Smetana, Puccini, Verdi und Offenbach im Vordergrund standen.

Durch das Programm führte die Theaterpädagogin Annette Schekahn. Sie stellte jede einzelne Arie kurz in den Kontext des Gesamtwerks und die Lebensumstände des jeweiligen Komponisten. Damit verhalf sie auch opernfremden Zuhörern zu einem großen Kunstgenuss.

Als stimmlich exzellent aufgelegt erwiesen sich die Solisten Isabelle Razawi (Sopran), Markus Heinrich (Tenor) und Christoph Erpenbeck (Bariton), die alle dem Ensemble des Theaters Krefeld-Mönchengladbach angehören.

Hervorzuheben ist die Leistung Erpenbecks, der genussvoll in jede seiner Rollen schlüpfte. Als Figaro nahm er den gesamten Bühnenraum für sich in Anspruch. Mit seinen mimischen Fähigkeiten gelang es ihm, Distanz zu verringern und eine Einheit zwischen Publikum, Orchester und Solisten herzustellen.

Ein Musikerlebnis, das selbst eingefleischte "Opernmuffel" begeistert haben müsste.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer