Der Obel gastiert mit „Alles rund“ im Podio.

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Der Obel präsentiert das Hörgerät für Kassenpatienten.

Der Obel präsentiert das Hörgerät für Kassenpatienten.

Mathias Kehren

Der Obel präsentiert das Hörgerät für Kassenpatienten.

Krefeld. Der Obel hat viele im Publikum gleich wiedererkannt: "Ich bin ja nicht zum ersten Mal in Krefeld", erzählt er im ausverkauften Podio-Theater - und kündigt drei Pausen an: Schließlich verlange die Schweinegrippe nach regelmäßigem Händewaschen.

Überhaupt das kranke Gesundheitssystem, es ist eines der Lieblingsthemen im Programm "Alles rund". Eine Hornbrille vom Typ "Erich" setzt der Comedian sich auf, fuhrwerkt sich ein künstliches Gebiss in den Mundraum und stellt lispelnd ein ganz besonderes Hörgerät vor. Zwei Plastikbecher, durch eine Schnur verbunden, sorgen für mehr Hörgenuss bei gesetzlich Versicherten, die privat Versicherten bekommen das selbe kabellos.

Der Obel heißt eigentlich Andreas Obering, ist 1964 geboren und groß geworden mit Mainzelmännchen und Krümelmonster. Genial imitiert er die Kekse fressende Puppe aus der Sesamstraße. Der hektische Grobi hingegen habe für Mario Barth und andere Grobi-Fans verheerende Folgen: "Die haben jetzt alle ADS."

Genial und hochaktuell gerät die Parodie des italienischen Fußballtrainers Giovanni Trapattoni: "Leute inne Krefeld. Was isse los mit dä Fußeball? Reiße appe die Grotenburg, make große Reservate für die Tiere?", fragt er mit rollenden Augen - und bekommt am Ende viel Applaus.

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