Die Verträge mit dem Land und der Familie Lauffs stehen kurz vor dem Abschluss.

Joseph Beuys vor seiner Installation „Barraque D’Dull Odde“. Sie gehört zu den Lauffs-Schenkungen. (Repro: V. Döhne)
Joseph Beuys vor seiner Installation „Barraque D’Dull Odde“. Sie gehört zu den Lauffs-Schenkungen. (Repro: V. Döhne)

Joseph Beuys vor seiner Installation „Barraque D’Dull Odde“. Sie gehört zu den Lauffs-Schenkungen. (Repro: V. Döhne)

Joseph Beuys vor seiner Installation „Barraque D’Dull Odde“. Sie gehört zu den Lauffs-Schenkungen. (Repro: V. Döhne)

Krefeld. Nach den Politikern sind nun die Juristen am Werk: Hochkomplizierte Verträge sind abzuschließen, bevor der Beuys-Block für Krefeld langfristig gesichert ist. Doch Kulturdezernent Roland Schneider (SPD) ist optimistisch. "Das Dreier-Vertragswerk steht kurz vor dem Abschluss", sagt Schneider auf WZ-Anfrage.

Lange hatte Krefeld um die Kunstwerke von Joseph Beuys gebangt. Mit dem Abzug der Lauffs-Sammlung stand auch deren Verbleib im Kaiser-Wilhelm-Museum auf der Kippe. Doch im Juni 2008 deutete sich ein Happy End an: Das Land NRW erklärte sich bereit, der Familie Lauffs die Schenkungssteuer von 3,5 Millionen Euro zu erlassen. Im Gegenzug schenkt Helga Lauffs der Stadt Krefeld drei Beuys-Werke und dem Land zwei weitere.

Doch die juristischen Hintergründe sind komplex. Insofern gilt es, nun mit Geschick am Happy End zu feilen. Dazu gab es einen Termin mit den Anwälten der Familie Lauffs in der Düsseldorfer Staatskanzlei. Dabei wurde laut Schneider grundsätzliche Einigkeit erzielt. In der Staatskanzlei sind nun offenbar intern noch einige Dinge zu klären.

Im Prinzip ging es bei den Verhandlungen um drei Verträge: Schenkungs- und Übereignungsvertrag sowie einen Leihvertrag zwischen dem Land und Krefeld. Hier kommt es vor allem darauf an, dass Krefeld dauerhaft mit den Leihgaben rechnen kann.

Problematisch ist in den Verhandlungen die noch stockende Sanierung des Museums. "Die Fragen danach kommen immer wieder", sagt Schneider. Zwar liegt nach WZ-Informationen bereits ein neuer Entwurf des Architekten Winfried Brenne vor, mit dem sich die Umbaukosten reduzieren. Doch offiziell verlautet noch nichts zu dessen Inhalt.

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