Katharina Duwe zeigt in der Galerie Meta Weber ihre Bilder der US-Metropole.

Katharina Duwe hat sich für ihre Bilder von der faszinierenden Metropole inspirieren lassen.
Katharina Duwe hat sich für ihre Bilder von der faszinierenden Metropole inspirieren lassen.

Katharina Duwe hat sich für ihre Bilder von der faszinierenden Metropole inspirieren lassen.

Dirk Jochmann

Katharina Duwe hat sich für ihre Bilder von der faszinierenden Metropole inspirieren lassen.

Krefeld. Für ihre Bilder hat sie sich von einer der faszinierendsten Metropolen der Welt inspirieren lassen. Ein Aufenthalt in New York hat Katharina Duwe zu einer ganzen Bilder-Serie verarbeitet. Unter dem Titel "Kunstlicht" zeigt die in Hamburg lebende Künstlerin diese Arbeiten derzeit in der Galerie Meta Weber.

"Es gibt keine Stadt, die mit New York vergleichbar wäre", sagt Duwe. Obwohl der Aufenthalt bereits vier Jahre zurückliegt, wirken die Eindrücke bis heute nach. "In dieser Stadt ist man visuell eigentlich ständig überfordert", so Duwe.

Die Künstlerin schreckt nicht vor Rosa und Violett zurück

Doch mit dem Blick der Künstlerin hat sie selektiert und vor Ort viel fotografiert. Manches Detail findet sich im gemalten Bild wieder. Das kann wie bei "Don’t walk" eine der charakteristischen Fußgängerampeln sein oder eine Reklameaufschrift.

Vor allem aber sind es die flirrenden Lichter der Großstadt, die Duwe in ihrer Künstlichkeit betont. Sie spiegelt sich vor allem in der gewagten Farbpalette wider, die auch intensives Rosa und Violett enthält.

Der Künstlerin geht es nicht um die detailgetreue Wiedergabe bestimmter Orte, sondern um die Malerei selbst. Ob Spiegelungen oder diffuse Zwischentöne, all das setzt sie in einer Mischung aus Eitempera- und Ölmalerei sehr differenziert um. Transparente Passagen wechseln mit fast reliefartigen Strukturen ab.

Die Bilder von Katherina Duwe sind in der Galerie Meta Weber im Haus Kunst+Technik, Blumentalstraße2, noch bis zum 28. August zu sehen. Die Ausstellung ist dienstags bis donnerstags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Besonders schön ist dieses Wechselspiel in dem jüngsten Bild der Ausstellung, das mit seinen Maßen 200 x 230 Zentimeter auch das größte Format hat, zu sehen. "Nachtlichter" zeigt eine von einer geheimnisvollen Atmosphäre geprägte Szenerie, in der Menschen nur schemenhaft zu erkennen sind. Mitten im Bild finden sich Formen in Lila, Türkis und Blau zu einem nebulösen Gebilde, die Farben verselbständigen sich.

Diese Loslösung vom Motiv ermöglicht der Künstlerin mehr Freiheit und ist gerade für die jüngsten Arbeiten charakteristisch.

Die Eindrücke der Großstadt fließen nach vier Jahren nicht mehr so direkt in die Bilder ein, klingen aber immer noch nach. Das Thema Großstadt interessiert die Künstlerin nach wie vor und so könnte sie sich einen weiteren Aufenthalt in New York gut vorstellen. "In Hamburg ist mir alles zu vertraut. Ich brauche die Reibung und Herausforderung mit einem anderen Ort."

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