Die Komödie von Lutz Hübner zeigt die witzige Hexenjagd von Eltern, die die Gefahr sehen, ihr Nachwuchs dürfe nicht aufs Gymnasium.

Frau Müller muss sich mit den Eltern ihrer Schüler auseinandersetzen.
Frau Müller muss sich mit den Eltern ihrer Schüler auseinandersetzen.

Frau Müller muss sich mit den Eltern ihrer Schüler auseinandersetzen.

Matthias Stutte

Frau Müller muss sich mit den Eltern ihrer Schüler auseinandersetzen.

Krefeld. Frau Müller muss weg! Darin sind sich die Eltern der Klasse 4b einig. Mit dem Halbjahreszeugnis entscheidet sich, wer es aufs Gymnasium schafft – und wer eben nicht. Und da sieht es bei einigen Kindern ziemlich schlecht aus. Schuld daran kann natürlich nur die Klassenlehrerin Frau Müller sein, die die Eltern als Lehrkraft ihrer Kinder nicht mehr wünschen. Als diese dann mit der Entscheidung konfrontiert wird, läuft es anders als geplant und ziemlich aus dem Ruder.

Zwei Punkte bringen Eltern zur Explosion: Kritik am eigenen Kind und Kritik an den eigenen Erziehungsmethoden. Das ist der (Spreng-)Stoff, aus dem die Komödie „Frau Müller muss weg“ gemacht ist. Aufs Korn genommen werden unterschiedliche Elterntypen, die beim Elternabend aneinandergeraten.

Das Bild einer Gesellschaft zwischen Förderwahn und Wohlstandsverwahrlosung ist auch der Schwerpunkt des Konzepts von Regisseurin Anja Panse: „Wichtig ist mir der Punkt, dass wir heute in einer ausgeprägten Leistungsgesellschaft leben und warum wir so oft Masken aufsetzen, um in dieser Gesellschaft zu funktionieren.“

Die Komödie von Erfolgsautor Lutz Hübner feiert am Samstag, 24. September, um 19.30 Uhr Premiere im Theater Krefeld.

Karten gibt es für alle weiteren Vorstellungen an der Theaterkasse unter der Nummer 80 51 25 oder im Internet unter theater-kr-mg.de.

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