Bürger planen Demonstration für die Vereinigten Bühnen.

Krefeld. Die Freunde des Theaters organisieren sich. Sie gehen lieber in die Offensive, als die Entscheidung der Lokalpolitiker abzuwarten. In Mönchengladbach will die Bürgerinitiative "Theater: Ja" die Vereinigten Bühnen so erhalten, wie sie seit Jahrzehnten bestehen: mit einem hochwertigen Angebot und allen drei Sparten.

Denn auch wenn CDU und FDP sich geeinigt haben, die rund eine Million Euro Nachschlag für die laufende Spielzeit zu zahlen, ist die Zukunft des Hauses ungewiss. "Wir wollen die Menschen dazu bringen, sich Gedanken zu machen, wie wichtig das Theater für die Stadt ist", sagt Hans Jakubowski, Sprecher von "Theater: Ja". Das Haus leiste unverzichtbare pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

"Wir wollen den Politikern zeigen, dass es eine große Zahl von Menschen gibt, die das Theater in seiner jetzigen Form erhalten wollen", sagt Jakubowski und betont: ",Theater: Ja’ ist kein elitärer Klub." Um dem Nachdruck zu verleihen, ist "Theater: Ja" am Freitag ab 11 Uhr vor dem alten Theater, Hindenburgstraße, präsent.

Für die Gladbacher Ratssitzung am nächsten Mittwoch ist ein Demonstrationszug zum Rathaus geplant. In Krefeld organisieren die hiesigen Theaterfreunde eine Kundgebung. Näheres soll bald verlauten.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer