Krefelder Arbeitslosenzentrum hat zu wenig Geld für steigenden Beratungsbedarf.

wza_500x358_486043.jpg
Zu wenig Geld und zu wenig Mitarbeiter: Das Krefelder Arbeitslosenzentrum fürchtet das Aus für die Beratungen.

Zu wenig Geld und zu wenig Mitarbeiter: Das Krefelder Arbeitslosenzentrum fürchtet das Aus für die Beratungen.

dpa

Zu wenig Geld und zu wenig Mitarbeiter: Das Krefelder Arbeitslosenzentrum fürchtet das Aus für die Beratungen.

Krefeld. Das Krefelder Arbeitslosenzentrum (ALZ) erlebt zurzeit eine steigende Anzahl von Beratungsanfragen für Beratungen. Das Problem: "Unsere Kapazität reicht nicht mehr aus." Paul Küppers, ALZ-Vorsitzender, fehlen schlicht die finanziellen Mittel, um zum Beispiel qualifizierte Sozialarbeiter einzustellen. Auf die Situation will die "Krefelder Initiative für eine unabhängige Sozialberatung" am Dienstag mit einem Hearing aufmerksam machen. Das Thema: "Keiner soll unter die Räder kommen."

Seit einem Jahr sei er mit der Stadt im Gespräch, um einen Zuschuss von 30.000 Euro zu erhalten, ohne Erfolg, berichtet Küppers. Die Stadt argumentiere, dass es die Arge gäbe. Die wiederum, so Küppers, sei nicht unabhängig. Sie drohe mit Sanktionen, die Beratung komme zu kurz. Außerdem seien die Wartezeiten lang. "Wir stabilisieren und qualifizieren, können auf fachkompetente Mitarbeiter zurückgreifen", erläutert Küppers. Er weist darauf hin, dass damit so manche kostenaufwendige Rechtsstreitigkeit vermieden werden könnte.

Ohne Zuschuss der Stadt geht eine halbe Stelle verloren

Küppers fürchtet das Aus für die Beratungen, wenn die Mittel nicht fließen. Von den anderthalb festen Stellen fiele die halbe weg: "Dann geht die Effektivität restlos verloren." Mit dem Hearing am Dienstag um 19.30 Uhr im Begegnungszentrum Wiedenhof, Mühlenstraße 42, möchte die Initiative das Thema aufmerksam machen. Auf dem Podium diskutieren Jo Greyn, der Leiter des ALZ, und sein Möchengladbacher Kollege Karl Sasserath. Moderiert wird die Veranstaltung von Albert Koolen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer