Krefeld. Die Wirtschaftskrise erreicht die Armentafeln. Zumindest in einigen deutschen Großstädten vermelden die Hilfsvereine einen Einbruch der Spenden. "Wir merken auch, dass die Lebensmittelspenden momentan weniger werden", sagt Irmgard Hausmanns, zweite Vorsitzende der Krefelder Tafel.

Das sei aber in den Wintermonaten meistens der Fall. "Obst und Gemüse sind dann sehr teuer, so dass die Discounter weniger kalkulieren. Dementsprechend bleibt weniger für uns übrig."

Was Irmgard Hausmanns Sorge macht: "Die Bedürftigkeit in Krefeld nimmt zu." Früher seien monatlich zehn bis 15 Menschen wieder aus der Bedürftigkeit und somit aus der Kartei der Tafel herausgekommen.

Mittlerweile kämen täglich Neue zu den Ausgabestellen der Tafel. "Dort finden sich regelmäßig 100 Familien und mehr ein. Unsere Grenzen sind bald erreicht."

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