Drei Fragen an Geschäftsführer Ulrich Gilleßen.

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GSAK-Geschäftsführer Ulrich Gilleßen. (Archiv

GSAK-Geschäftsführer Ulrich Gilleßen. (Archiv

Andreas Bischof

GSAK-Geschäftsführer Ulrich Gilleßen. (Archiv

Krefeld. Viele Krefelder beschweren sich über glatte Straßen und rutschige Bürgersteige. Hat die GSAK die derzeitige Wetterlage noch im Griff?

Ulrich Gilleßen: Völlig in den Griff kann man eine solche Wetterlage nicht bekommen, mit unseren Mitteln sind keine besseren Ergebnisse möglich. Die 300 Kilometer in der Streustufe eins sind zum Teil sieben bis acht Mal abgefahren worden, auch die Stufe zwei wird regelmäßig befahren.

Der Wintereinbruch hat sich schon länger angedeutet. Sind Sie dennoch von der Heftigkeit der Kälte überrascht worden?

Gilleßen: Nein. Wir haben Samstag und Sonntag bereits vorgestreut gegen den drohenden Schneefall. Die Streuwagen waren gefüllt, der Bereitschaftsdienst alarmiert. Aber so eine lange Kälteperiode haben wir einfach lange nicht mehr gehabt.

Würden Sie im Nachhinein etwas anders machen? Oder ist der Winterdienst mit 60 Mitarbeitern und acht Streufahrzeugen nicht schlicht überfordert?

Gilleßen: Natürlich könnte man noch 30 Leute mehr gebrauchen, aber die müssen auch eingearbeitet sein und in den anderen Monaten bezahlt werden. Man kann nicht alles nur auf einen speziellen Tag X ausrichten. Aber wir werden prüfen, ob alle Schritte in der richtigen Reihenfolge erfolgt sind und auch die Einteilung der Streustufen mit der Stadt neu abstimmen.

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