Die Tribüne an der Krefelder Rennbahn platzt am Tag vor Heiligabend fast aus allen Nähten.

Die Tribüne an der Krefelder Rennbahn platzt am Tag vor Heiligabend fast aus allen Nähten.
Beim zweiten Weihnachtssingen an der Rennbahn wurden am 23. Dezember Klassiker wie „Stille Nacht, heilige Nacht“ und „Alle Jahre wieder“ gesungen. Weitere Fotos unter: wz.de/krefeld.

Beim zweiten Weihnachtssingen an der Rennbahn wurden am 23. Dezember Klassiker wie „Stille Nacht, heilige Nacht“ und „Alle Jahre wieder“ gesungen. Weitere Fotos unter: wz.de/krefeld.

Beim zweiten Weihnachtssingen an der Rennbahn wurden am 23. Dezember Klassiker wie „Stille Nacht, heilige Nacht“ und „Alle Jahre wieder“ gesungen. Weitere Fotos unter: wz.de/krefeld.

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Beim zweiten Weihnachtssingen an der Rennbahn wurden am 23. Dezember Klassiker wie „Stille Nacht, heilige Nacht“ und „Alle Jahre wieder“ gesungen. Weitere Fotos unter: wz.de/krefeld.

Zum nächsten Weihnachtssingen muss eine zweite Tribüne her. Der Ansturm der Menschen, die sich am Abend vor der Heiligen Nacht in der schönen Kulisse der Krefelder Rennbahn einfinden, um sich wortwörtlich für das Weihnachtsfest einzustimmen, ist riesig. So erfolgt das Zusammenrücken zum Fest zwangsläufig, ist aber überhaupt nicht schlimm. Viele müssen stehen.

Für eine Stunde ist das auch in Ordnung. In dieser Zeit sind die Gedanken an den Weihnachtsbraten, das letzte Geschenk, das eingepackt werden muss und die Plätzchen, die noch nicht in der hübschen Dose sind, weit weg. Dafür leuchten viele Augen und die roten Zipfelmützen der kleinen und großen Besucher im Kerzenschein.

Für die Besucher liegen Liederhefte bereit

Einige Sponsoren haben sich stark gemacht, um für eine heimelige Stimmung zu sorgen. Deshalb liegen auch Liederhefte parat. Die Organisatoren des Rennclub-Vorstands sind begeistert. „Im letzten Jahr haben wir uns gemeinsam auf das kommende Weihnachtsfest eingestimmt und sind näher zueinander gerückt. Die Atmosphäre war berührend und sehr feierlich“, freut sich Denis Hartenstein vom Vorstand des Rennclubs auf das Weihnachtssingen.

Nun kommen doppelt so viele Menschen. Er begrüßt sie gemeinsam mit Kabarettist Volker Diefes. Mareike Santelmann ist mit der ganzen Familie, mit Ehemann Sven, den Kindern Hanna (7) und Karla (3) samt Großeltern gekommen: „Wir wollen uns einstimmen aufs Fest. Hier ist die Atmosphäre so schön.“ Hanna findet das Singen gut. „Ich kenne die Lieder vom Schulchor auswendig.“ Oma Petra Fells findet: „Ich bin eine Mitgeschleppte und das erste Mal hier. Ich höre und singe gerne Weihnachtslieder.“

„Wir haben gehört, dass es im vergangenen Jahr so schön war und möchten uns hier auch aufs Fest vorbereiten.“

Helen und Sebastian Marx

Helen und Sebastian Marx sind aus dem Rheinkreis Neuss gekommen und zum ersten Mal zum Weihnachtssingen auf der Rennbahn. „Wir haben gehört, dass es im vergangenen Jahr so schön war und möchten uns hier auch aufs Fest vorbereiten. Es gefällt uns sehr gut“, erklären sie. Derweil findet sich eine Gruppe mit leuchtend roten kleinen Rentiergeweihen auf der Tribüne ein. Dort stärken sich die Menschen mit Kaffee, Tee und Plätzchen. Die Decken sind bei den frühlingshaften Temperaturen eher überflüssig. Dann wird auf der kleinen Bühne von Gitarrist Joe Froebe das erste Lied angestimmt. Die Sängerinnen vom Schönwasserchor und die Kinder des Chores von der Grundschule an der Burg stehen zur Unterstützung an den Mikrofonen. „Alle Jahre wieder“ ertönt es dann aus vielen hundert Kehlen mit Blick auf die wunderbar grüne Rennbahn, den Golfplatz und den Stadtwald. Und: „Ihr Kinderlein kommet.“ Schön, dass „Süßer die Glocken nie klingen“ teilweise gesummt und „In der Weihnachtsbäckerei“ von den anwesenden Kindern alleine gesungen wird. Das können sie.

Frank Meyer liest die Weihnachtsgeschichte

Feierlich wird es mit der Weihnachtsgeschichte, die von Oberbürgermeister Frank Meyer vorgelesen wird. „Ich bin unfassbar beeindruckt, wie viele Menschen hier sind. Ich möchte dem Rennclub danken, dass er Krefeld solch eine schöne Veranstaltung bereitet“, sagt er. Der Applaus brandet auf.

Mit „Stille Nacht, heilige Nacht“ endet die Stunde. Es soll nicht das letzte Weihnachtssingen gewesen sein.

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