Beim Krefelder Samstag zum Thema Kunst stellt auch Orang-Utan Barito seine Werke aus.

Bummel
Affenstarke Kunst von Orang Utan Barito gab es während des Krefelder Samstags bei Sport Borgmann zu sehen. Aber auch viele andere Künstler waren am „Kunstcarré“ beteiligt.

Affenstarke Kunst von Orang Utan Barito gab es während des Krefelder Samstags bei Sport Borgmann zu sehen. Aber auch viele andere Künstler waren am „Kunstcarré“ beteiligt.

Dirk Jochmann

Affenstarke Kunst von Orang Utan Barito gab es während des Krefelder Samstags bei Sport Borgmann zu sehen. Aber auch viele andere Künstler waren am „Kunstcarré“ beteiligt.

Krefeld. Es ist der erste Krefelder Samstag des Jahres, die Sonne scheint manchmal auf die vielen Gemälde in den Schaufenstern und lässt ihre Farben leuchten. So haben die Passanten Muße zu flanieren und das „Kunstcarré“ zu begutachten. Sie müssen nur genau hinsehen, dann entdecken sie die Bilder zwischen Mode, Sportartikeln und Büchern.

Theo Windges präsentiert seine Zeitbilder im Mode-Geschäft

Fotokünstler Theo Windges ist bei Schinke Unique Fashion persönlich vor Ort. Er hat 15 seiner 450 Zeitbilder aufgehängt. Weitere 250 sind per Projektion zu sehen. Im Schaufenster deutet er auf sein Werk namens „Zeitbombe“, in das er Claude Monets Gemälde „Houses of Parliament“, das in Krefelder Besitz ist, eingearbeitet hat. „Wenn es verkauft wird, geht es ganz schnell abwärts mit der Krefelder Kunst.“

Paul Kathstede, der Ehrenvorsitzende des Kunstvereins, betritt das Geschäft. „Die Liebe zur Kunst treibt mich in die Stadt zum ,Kunstcarré‘, und ich will Theo Windges besuchen“, sagt er. „Es ist schön, wenn in der Stadt etwas passiert.“ Auch Manfred Keller, Vorstandsmitglied des Kunstvereins, ist da. „Krefeld hat eine bemerkenswerte Kunstszene und ist damit am linken Niederrhein herausragend positioniert. Ich finde es auch gut, dass bei den Thementagen aus Privatinitiative viel Zeit investiert wird. Das ist nicht selbstverständlich.“

13 affenstarke Bilder von Orang-Utan Barito sind bei Sport Borgmann zu bewundern. Das Interesse am haarigen Künstler aus dem Krefelder Zoo ist groß. Die Besucher möchten alles über einen „echten Barito“ erfahren. Künstlerin Christine Peter, die mit den Affen malt, gibt bereitwillig Auskunft. Sie hat auch ihre eigenen Werke ausgestellt.

Margarethe Kevenhörster möchte sich in der Stadt vor allem Holzskulpturen bei Greve und Lebensart ansehen. Gemälde interessieren sie auch. „Ich finde es prima, dass die Veranstaltung so schön angekündigt wird. Die Plakate sind informativ und machen Lust auf einen Bummel.“

Das Programm für die Krefelder Samstage in diesem Jahr steht: 12. März, „Mobiles“; 7. Mai, „Märkte für Genießer“; 2. Juli, „Kultur findet Sta(d)tt.“; 3. September, „Klassiksamstag“, 5. November, „Kochkultur“.

Bei Lebensart hat Birgitt Verbeck „Zaungäste“ ausgestellt. „Es sind hölzerne Skulpturen mit indianischen Motiven“, berichtet Inhaberin Barbara Kluth. Daneben stehen Stelen mit den Titeln „König“ und „Königin“, passend für die kommenden Gartenpartys. Daneben hängt ein Bild von Manuela Knaut, das den Gesamteindruck des Samstags wiedergibt. „Schön war‘s“, heißt es.

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