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Archiv_dpa

Krefeld/Viersen. Nach monatelanger Fahndung hat die Polizei in Krefeld einen flüchtigen Bankräuber gefasst. Wie die Polizei erst am Montag mitteilte, ging der 35-jährige Viersener den Beamten am Freitag ins Netz. 

Der Mann war am 12. Dezember 2006 an einem Überfall auf eine Sparkassen-Geschäftsstelle in Krefeld beteiligt. Das Landgericht Mönchengladbach hatte ihn deswegen im März 2008 zu einer Haftstrafe von sechs Jahren und sechs Monaten verurteilt. Diese Haftstrafe trat er jedoch nie an, deshalb wurde die Fahndung nach ihm eingeleitet.

Der 35-Jährige hielt sich zunächst in der Umgebung auf, um kurz darauf im benachbarten Ausland unterzutauchen. Am vergangenen Donnerstag verdichteten sich die Hinweise, dass er sich Krefeld aufhalten könnte. Am Freitag dann schlugen die Ermittler zu: Der Gesuchte wurde auf dem Oranierring in einem Auto gestellt und widerstandslos festgenommen.

Der Viersener hatte sich erheblich verändert und war im Besitz gefälschter Papiere. Alles umsonst: Seit Freitag sitzt er seine Strafe in einer Justizvollzugsanstalt ab. Wegen des Besitzes der falschen Papiere wartet nun ein weiteres Verfahren auf den 35-Jährigen. Red. 

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