Mit Fotos der Bürger soll die weltgrößte Postkarte entstehen. Beim Pottbäckermarkt wird sie aufgestellt.

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Oberbürgermeister Gregor Kathstede (im Auto) und Sven Vaders, Etat-Direktor bei „Neo@Ogilvy“, vor dem Plakat am Rathaus. Das weist auf die Image-Kampagne und die Foto-Mitmachaktion zum Weltrekordversuch hin. Der Wagen, ein Ford Fiesta, ist bei der Verlosung unter allen Teilnehmern zu gewinnen.

Oberbürgermeister Gregor Kathstede (im Auto) und Sven Vaders, Etat-Direktor bei „Neo@Ogilvy“, vor dem Plakat am Rathaus. Das weist auf die Image-Kampagne und die Foto-Mitmachaktion zum Weltrekordversuch hin. Der Wagen, ein Ford Fiesta, ist bei der Verlosung unter allen Teilnehmern zu gewinnen.

Andreas Bischof

Oberbürgermeister Gregor Kathstede (im Auto) und Sven Vaders, Etat-Direktor bei „Neo@Ogilvy“, vor dem Plakat am Rathaus. Das weist auf die Image-Kampagne und die Foto-Mitmachaktion zum Weltrekordversuch hin. Der Wagen, ein Ford Fiesta, ist bei der Verlosung unter allen Teilnehmern zu gewinnen.

Krefeld. Zu schlagen sind 28,8 Quadratmeter. So groß ist bislang die größte Postkarte der Welt. Der Rekord im Guinnessbuch ist 1994 aufgestellt worden, Rekordhalter sind die kanadischen Streitkräfte. Das soll sich ändern: Im Rahmen der am Donnerstag gestarteten städtischen Imagekampagne "Krefeld - schön hier" werden die Krefelder aufgefordert, sich an einer Foto-Aktion zu beteiligen und ihre Lieblingsecke oder -person einzusenden.

Mit den Fotos soll die "größte Postkarte der Welt" produziert werden. Am zweiten Tag des Pottbäckermarktes (Dionysiusplatz), am 10. Mai, wird sie auf dem benachbarten Von-der-Leyen-Platz den Krefeldern präsentiert.

Die Foto-Mitmachaktion ist die erste Phase der Image-Kampagne "Krefeld - schön hier", die insgesamt auf drei Jahre ausgelegt ist und alles in allem 300.000 Euro kostet. Phase zwei und drei sind noch in der Vorbereitungsphase.

Partner der Stadt ist die Düsseldorfer Agentur Tillmanns, Ogilvy & Mather, deren Chef der Krefelder Ulrich Tillmanns ist. Da die Kampagne stark digital geprägt ist, wurde sie federführend von der Netzwerkschwester "Neo@Ogilvy" entwickelt.

Bei der Vorstellung der Kampagne nannte Oberbürgermeister Gregor Kathstede Details zur ersten Phase: Gestern war offizieller Start, am Montag, 19. Januar, werden an vielen Stellen im Stadtgebiet große lilafarbene Plakate auf "Krefeld - Schön hier" hinweisen.

In der ersten Phase der neuen Image-Kampagne sind die Krefelder aufgefordert, ihre Lieblingsecke oder Lieblingsperson einzusenden. Der größte Teil verläuft per Internet; auch Papierfotos können im Rathaus beim Stadtmarketing abgegeben werden. Eine kurze Beschreibung des Bildes sollte dabei sein; im Internet ist dafür ein Platz vorgesehen.

Einsendeschluss für die elektronisch eingeschickten Fotos ist der 22. April, die Zeit danach wird für die Verwendung dieser Bürgerfotos für die angestrebte größte Postkarte gebraucht.

Übrigens: Wer keine Möglichkeit hat, sein Foto an www.krefeld-schoen-hier zu senden, kann es auch auf Papier im Rathaus beim Stadtmarketing abgeben. Es wird eingescannt und elektronisch weiterverwendet.

Zu jedem Foto wird eine kurze Beschreibung erbeten. Jeder Einsender nimmt auch automatisch an einer Verlosung teil: Es geht um einen Ford Fiesta, der in den kommenden Monaten, besetzt mit einem Promotion-Team, durchs Stadtgebiet fahren wird, um die Kampagne bekannter zu machen.

Auf der Internetseite der Kampagne gibt’s auch ein Video, in dem Krefelder den Wille bekräftigen, den Rekord zu schaffen, und in dem der OB zum Mitmachen anregt. Diese Phase der Kampagne ist eine Aktion für die Krefelder - nach auswärts wird sie nicht getragen. Eine Frage der Kosten.

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