19,4 Millionen Euro sollen allein für den Bildungsbereich zur Verfügung stehen.

Mehr rein als raus - NRW profitiert vom Finanzausgleich.
Mehr rein als raus - NRW profitiert vom Finanzausgleich.

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Mehr rein als raus - NRW profitiert vom Finanzausgleich.

Krefeld. Jetzt ist es Gewissheit: Krefeld erhält exakt 27.937.152 Euro aus dem Konjunkturpaket II des Bundes. Das hat NRW-Innenminister Ingo Wolf am Dienstagmorgen bekanntgegeben. Er legte eine Modellrechnung für die Städte und Gemeinden Nordrhein-Westfalens vor. Knapp 19,4 Millionen Euro soll Krefeld allein für den Bildungsbereich - also etwa die Sanierung von Schulen - erhalten. Mehr als 8,5 Millionen Euro sollen für Investitionen in Infrastruktur, beispielsweise Lärmschutz an Straßen, zur Verfügung stehen.

Wolf erklärte, am liebsten hätte man die Mittel pauschal an die Städte ausgezahlt, damit diese dem jeweiligen Zweck entsprechend verwendet werden. Doch dem habe der Bund einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der wolle die Mittel erst nach Vorlage von Verwendungsnachweisen freigeben. "Wir werden deshalb jetzt mit den kommunalen Spitzenverbänden eine Lösung suchen, um dieses - für uns leider unvermeidbare - Melde- und Auszahlungsverfahren so einfach und schnell wie möglich zu gestalten", sagte der Minister.

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