Chemiepark-Leiter Stefan Dresely hat wenig Verständnis für die Kritik von Grünen und Nabu.

Chemiepark-Leiter Stefan Dresely hat kein Verständnis für die Kritik von Nabu und Grünen.
Chemiepark-Leiter Stefan Dresely hat kein Verständnis für die Kritik von Nabu und Grünen.

Chemiepark-Leiter Stefan Dresely hat kein Verständnis für die Kritik von Nabu und Grünen.

Rennertz

Chemiepark-Leiter Stefan Dresely hat kein Verständnis für die Kritik von Nabu und Grünen.

Krefeld. Mit Unverständnis hat Chemiepark-Leiter Stefan Dresely auf die Kritik von Grünen und Naturschutzbund (Nabu) reagiert. Die hatten die schwammigen Formulierungen im Papier von Bayer und Trianel kritisiert, in dem Zusagen an die Stadt zum Bau geplanten des Kohlekraftwerkes in Uerdingen beurkundet werden (die WZ berichtete).

Darin ging es unter anderem um die Abschaltung der alten Kessel, den Wirkungsgrad und die Einhausung von Kohlelager und -transportwegen. Dresely: "Es mag sein, dass die Formulierung in der Beurkundung unglücklich gewählt ist, aber dass die Kohle komplett eingehaust wird, ist gar keine Frage. Man muss das doch zusammensehen mit dem rechtlich verbindlichen Genehmigungsantrag. Der ist schließlich höherrangig."

Und da steht es drin. In einem Schreiben an Oberbürgermeister Gregor Kathstede, das am Dienstag bei der Stadt eingegangen ist, ist diese Passage nach Rückfrage durch den Oberbürgermeister gesondert hervorgehoben.

Umgekehrt verhalte es sich bei der Beteiligung des Krefelder Hafens. "Im Genehmigungsantrag muss man einen gesicherten Transportweg angeben, egal, ob man ihn nutzen will oder nicht. Da zum Zeitpunkt des Antrags die Verhandlungen mit der Stadt noch liefen, haben wir den Bahnweg beschrieben, nicht beantragt. Mittlerweile besteht Einigkeit mit der Stadt über die notwendige Hafenerweiterung."

Allerdings habe man von der Hafengesellschaft für die Bereitstellung der erforderlichen Investitionsmittel von zirka zehn Millionen Euro bislang auch nur eine mündliche Zusage, sagt Dresely.

Angesichts der angekündigten Proteste, will der Chemiepark mit geballter Information über das geplante Kraftwerk dagegenhalten. In Kürze komme eine Broschüre zum Thema heraus. Die werde man zunächst den Mitarbeitern, danach in der Öffentlichkeit präsentieren.

Das Thema Kraftwerk steht am Donnerstag auf der Tagesordnung der Ratssitzung. FDP-Chef Joachim C. Heitmann sieht nach dieser Klärung die Forderungen des Rates "eigentlich als erfüllt an". CDU-Parteichef Winfried Schittges hingegen bleibt wachsam: "Es muss eine Lösung ohne die Schiene geben."

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