Zustimmung für NRW-Regelung.

Kämmerer Manfred Abrahams.
Kämmerer Manfred Abrahams.

Kämmerer Manfred Abrahams.

Lothar Strücken

Kämmerer Manfred Abrahams.

Krefeld. Die Abmachung darüber, wie das Konjunkturpaket in NRW umgesetzt werden soll, wird in Krefeld positiv gesehen. Kämmerer Manfred Abrahams spricht von Ansätzen, die "der kommunalen Familie gut tun" und nennt als Beispiel, dass 80 Prozent der Mittel an die Städte gehen, sowie die pauschale Abwicklung.

Die Landesregierung hat sich gestern mit Spitzenvertretern der Kommunen auf einen so genannten "Zukunftspakt der Kommunen" geeinigt, der festgelegt, wie die Mittel aus dem Konjunkturpaket II in NRW verteilt werden.

Für Abrahams ist das "ein Papier, mit dem man arbeiten kann". Die Aufteilung - 80 Prozent für die Kommunen, 20 fürs Land - gehe über den Vorschlag des Bundes hinaus.

"Was uns sicherlich auch gut tut, ist der Weg der Eigenbeteiligung, die erst ab 2012 greift." Und zu begrüßen sei die pauschalierte Abwicklung: "Da können wir schnell reagieren."

Auf die Frage, wie viel Geld Krefeld erhalten könnte, gibt sich der Kämmerer zurückhaltend. "Bevor nicht die konkreten Ausführungsbestimmungen auf dem Tisch liegen, ist das reine Spekulation."

Man werde auf jeden Fall sehr genau hingucken, nach welchen Kriterien die Zuteilung der Gelder erfolgt: "Wichtig wäre ein gesunder Mix", sagt Abrahams.

Ulrich Hahnen, SPD-Fraktionschef: "Auf den ersten Blick sieht das nicht schlecht aus." Wichtig sei die Möglichkeit des pauschalen Abrechnens.

Das sieht auch CDU-Fraktionschef Wilfrid Fabel so: "Die Regelung wird von uns ausdrücklich begrüßt."

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